Seit 2006 veröffentlicht die Friedrich-Ebert-Stiftung alle zwei Jahre die Ergebnisse der sogenannten „Mitte-Studie“, die rechtsextreme und demokratiegefährdende Einstellungen in Deutschland untersucht.
Gemeinsam mit Prof. Andreas Zick, Mit-Herausgeber der Studie, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft und Ihnen möchten wir die Ergebnisse der aktuellen Studie diskutieren.
Die multiple Krisenlage fordert die „Mitte“ heraus: die Realität erscheint zunehmend komplexer, Verteilungskonflikte werden sichtbarer, die Unsicherheit steigt. Dieser Zustand ist ein Nährboden für antidemokratische Positionen und rechtsextreme Ideologien. Die Demokratie, ihre Grundprinzipien, Abläufe und Institutionen werden von einigen zunehmend mit Distanz betrachtet. Zugleich geht eine demokratiefeste »Mitte« auf klare Distanz zu den Feinden der Demokratie. Will und kann sie diese Distanz überbrücken?
In Bielefeld sprechen wir mit Feride Çiftçi (Bielefelder Bündnis gegen Rechts), Dr. Wiebke Esdar (MdB), Cemalettin Özer (MOZAIK Bielefeld und BiNeMO e.V.) und Prof. Dr. Andreas Zick (Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt-und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld) über die allgemeinen Studienergebnisse.