Sicherheitspolitsches Forum NRW - Hybride Bedrohungen im Cyber- und Informationsraum

Dienstag, 12. November 2024

 
 
 
 
 

Hybride Bedrohungen im Cyber- und Informationsraum

Daten
von FES

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das FES-Landesbüro NRW lädt am 12. November  zu dem Sicherheitspolitischen Forum NRW ins Gustav-Stresemann-Institut in Bonn ein:

"Hybride Bedrohungen im Cyber- und Informationsraum"

Die aktuelle Bedrohungslage stellt die Sicherheitspolitik in der Bundesrepublik Deutschland in allen Dimensionen vor große Herausforderungen. Diese können nur dann erfolgreich bewältigt werden, wenn die sicherheitspolitischen Maßnahmen der bundesdeutschen Sicherheitsorgane konsequent auf die deutlich komplexer werdenden Bedrohungen unserer Sicherheit ausgerichtet werden: Im 20. Jahrhundert konnte noch zwischen Bedrohungen der äußeren und der inneren Sicherheit unterschieden werden. Heute, im 21. Jahrhundert, muss die Sicherheitspolitik die richtigen Antworten auf symmetrische, asymmetrische, hybride, terroristische und katastrophische Gefährdungen der Grundlagen unseres friedlichen Zusammenlebens geben. Das gilt in besonderer Weise für die Dimension Cyber- und Informationsraum.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik schätzt die Gefährdungslage im Cyber- und Informationsraum seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine so hoch wie nie ein. Hierfür sind zum einen hybride, terroristische und kriminelle Angriffe in Cyberraum verantwortlich. Zum anderen wird die Sicherheit im Informationsraum durch hybride Desinformationskampagnen beeinträchtigt, die auf eine nachhaltige Destabilisierung der bundesdeutschen Gesellschaft abzielen. Der Cyber- und Informationsraum kann nur durch Maßnahmen erfolgreich geschützt werden, die dem Konzept der Gesamtverteidigung folgen. Das bedeutet, dass die entsprechenden militärischen und zivilen Fähigkeiten aufeinander abgestimmt und miteinander vernetzt werden. Auf ziviler Seite sind dabei alle föderalen Ebenen mit einzubinden. Unabdingbar ist auch eine enge Kooperation mit der Wissenschaft, um alle Cyber-Abwehrmaßnahmen technologisch auf das erforderliche
Niveau heben zu können.

In der Veranstaltung wollen wir mit ausgewählten Expertinnen und Experten sowie mit Ihnen diskutieren, welche Anforderungen eine ressortübergreifend konzipierte Cyber-Abwehr zu erfüllen hat, um der ständig anwachsenden Bedrohung der Sicherheit im Cyber- und Informationsraum wirkungsvoll begegnen zu können.

Sie sind herzlich eingeladen, an der Debatte teilzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Sohel Ahmed

Friedrich-Ebert-Stiftung
Landesbüro NRW
Godesberger Allee 149
53175 Bonn
www.fes.de/landesbuero-nrw/

Die Weiterleitung dieser Einladung an Interessierte ist ausdrücklich erwünscht.

 

 

Bitte melden Sie sich bis zum 10.11.2024 für die Veranstaltung an.

Hier finden Sie die Anmeldung und das Programm.

Eine separate Anmeldebestätigung erfolgt nicht. Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an uns.

 

 

Programm

17.30 Uhr

  • Begrüßung
    • Sohel Ahmed, Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Einführung
    • Dr. Michael Heidinger, Kapitän zur See d. R.
  • Vortrag
    • Generalmajor Jürgen Setzer, Stellvertretender Inspekteur Cyber- und Informationsraum, Chief Information Security Officer der Bundeswehr
  • Diskussionsimpulse
    • Prof. Dr. Haya Schulmann, Professorin für Cybersicherheit am Institut für Informatik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Mitglied im Direktorium des Nationalen Forschungszentrums für angewandte Cybersicherheit ATHENE und
    • Dr. Oliver Heidinger, Präsident Landesbetrieb Information und Technik des Landes Nordrhein-Westfalen, Oberstarzt d. R.

18.45 Uhr

  • Podiumsdiskussion und Diskussion mit dem Publikum
    • Moderation: Dr. Michael Heidinger

20.00 Uhr

  • Ausklang und Ende der Veranstaltung
 

 

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Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Vorsitzender: Martin Schulz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Dr. Sabine Fandrych, Godesberger Allee 149, D-53175 Bonn, Tel. +49 (0)228/883-0, Berliner Anschrift: Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin, info@fes.de