Impuls | Die Kryptolücke schließen

 
 
 
 
Illustration einer Person, die mit einer Taschenlampe verschiedene Währungszeichen beleuchtet
von picture alliance/Ikon Images/Roy Scott (bearbeitet)
 

Für eine gerechte Besteuerung digitaler Vermögenswerte

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Kryptowerte sind längst kein Nischenphänomen mehr. Steuerlich werden Gewinne aus dem privaten Handel mit Bitcoin, Ether und Co. in Deutschland jedoch weiterhin außergewöhnlich privilegiert: Nach Ablauf einer einjährigen Haltefrist können selbst sehr hohe realisierte Gewinne vollständig steuerfrei bleiben.

In unserer neuen Publikation „Die Kryptolücke schließen – Für eine gerechte Besteuerung digitaler Vermögenswerte“ zeigen wir, warum diese Sonderbehandlung kaum zu rechtfertigen ist. Während Arbeitseinkommen progressiv besteuert und Kapitalerträge zumindest pauschal erfasst werden, bleiben spekulative Kryptogewinne nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Das schwächt die Gleichbehandlung im Steuersystem und lässt erhebliche Einnahmepotenziale ungenutzt.

Wir plädieren deshalb dafür, die einjährige Haltefrist für Kryptowerte zu streichen. Realisierte Kryptogewinne sollten künftig unabhängig von der Haltedauer mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert werden. Nach vorsichtiger Schätzung könnte eine solche Reform jährlich rund vier Milliarden Euro zusätzlich einbringen.

 

 
Die Kryptolücke schließen

Bormann, René ; Jirmann, Julia ; Alka, Michaela


Die Kryptolücke schließen


für eine gerechte Besteuerung digitaler Vermögenswerte

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Wir wünschen Ihnen beim Lesen unserer neuen Veröffentlichung viele Anregungen. Wie immer sind Sie herzlich eingeladen, das Papier an Kolleg:innen, Bekannte und weitere Interessierte weiterzuleiten.

Wenden Sie sich bei allen Rückfragen oder Feedback gerne an uns.


Mit freundlichen Grüßen

René Bormann


Friedrich-Ebert-Stiftung
Mail: rene.bormann@fes.de
Tel.: 0228 / 883 8312

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