Grenzen überwinden, Chancen gestalten
KI im journalistischen Newsroom – Bestandsaufnahme, Perspektiven und Empfehlungen für Journalismus und Politik
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Wie viele andere Bereiche, wird auch der Nachrichtenjournalismus durch Künstliche Intelligenz und Automatisierung verändert werden. Schon jetzt unterstützt KI über den kompletten Produktionsprozess hinweg, von der Recherche bis zur Distribution.
Dabei bedeutet der Einsatz von KI einen umfassenden gesellschaftlichen Veränderungsprozess mit Chancen und Risiken. Unser Papier zeigt, dass KI journalistisches Arbeiten an vielen Stellen erleichtern und optimieren kann, andererseits aber auch Gefahren birgt, die es zu begrenzen gilt. Damit KI einen Mehrwehrt im journalistischen Newsroom darstellen kann, gilt es, verschiedene Dinge zu beachten. Zunächst muss eine technisch-optimistische Redaktionskultur geschaffen werden, in der mit offener Neugier auf die rasanten Entwicklungen geblickt wird, und in der unter guter Moderation Anwendungen und deren Konsequenzen immer wieder diskutiert werden. Redaktionen sollten zudem Leitlinien und Orientierungshilfen formulieren. Darüber hinaus muss die Politik Plattformen stärker kontrollieren, auf denen Nachrichten verbreitet werden. Schließlich ist es eine gemeinschaftliche Aufgabe, die Medienkompetenz der Gesellschaft zu stärken.
Im FES impuls „KI im Newsroom“ identifizieren Prof. Dr. Jonas Schützeneder, Prof. Dr. Michael Graßl, und Prof. Dr. Klaus Meier Aspekte, welche die Politik berücksichtigen muss, um die Nutzung von KI in eine positive Richtung zu lenken.
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und freuen uns über Feedback.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team Kultur & Medien
Arbeitsbereich Kultur & Medien
Abteilung Analyse, Planung und Politische Beratung
der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Referat Beratung
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