Lateinamerika galt bislang als ein Globalisierungsverlierer. Zu schwach war die regionale Zusammenarbeit und zu passiv die Weltmarkteinbindung, als dass die Region (bis auf Brasilien) Verhandlungsmacht aufgebaut hätte. Die soziale und politische Gestaltung der Globalisierung setzt jedoch regionale Zusammenarbeit voraus. Diese zu stärken, ist ein wichtiges Ziel des FES-Engagements.
Folglich wurde die ursprünglich bilaterale Arbeit der Friedrich Ebert Stiftung über die letzten zehn Jahre zu einer regionalen Netzwerkarbeit zwischen den Landesbüros ausgebaut. Im Mittelpunkt stehen zum einen Akteure - Parteien, Gewerkschaften, Frauenverbände etc., deren Netzwerkkapazität es zu stärken gilt. Zum anderen bietet die regionale Vernetzung thematische Dialogräume zu den Politikfelder, deren Bearbeitung heute nicht mehr allein im nationalen Rahmen erfolgen kann (Klima- und Energiepolitik, Sicherheit, regionale Integration, alternative Entwicklungspfade, Zukunft der Demokratie).
Alternative Entwicklungspfade
"Wenn die Vereinigten Staaten husten, bekommt Lateinamerika eine Lungenentzündung" war früher die Faustregel für die Subregion, die seit 1980 sechs schwere Krisen erlebte und zum Experimentierfeld des Neoliberalismus wurde. Heute sind es ausgerechnet die südamerikanischen Staaten, die die jüngste Krise relativ schadlos überstanden.
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Regionale Integration
Bemühungen um regionale Zusammenarbeit und Wirtschaftsintegration haben in Lateinamerika eine lange Tradition. Die Ergebnisse der zahlreichen Integrationsvorhaben, die sich teilweise überschneiden, waren in den vergangenen Jahrzehnten jedoch begrenzt.
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Genderkooperation in Lateinamerika und der Karibik
Frauen in Lateinamerika sind arbeitende Frauen, in der Mehrheit erwerbstätige Mütter, vielfach alleinige Familienernährerinnen. Gleichzeitig sind sie es, die meist ehrenamtlich mit und in der Gemeinde arbeiten und soziale Projekte tragen.
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Gewerkschaftskooperation in Lateinamerika und der Karibik
Mit der politischen Trendwende in Lateinamerika und den neuen Regierungen des Mitte-Links-Spektrums ging in vielen Fällen eine Verbesserung der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen für Gewerkschaften einher.
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Klima und Energie
Voraussetzung für erfolgreiche Integrationsprozesse sind gemeinsame wirtschaftliche Interessen. Nirgends wird dies so deutlich wie auf dem Energiemarkt: Kein Land kann natürliche Ressourcen entwickeln - sie sind vorhanden oder nicht.
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Medienförderung und Kommunikationsberatung in Lateinamerika:
Das Projekt C3
Die Medienlandschaft in Lateinamerika ist hochentwickelt. TV-Medien und Presse sind in den Händen einiger weniger Konzerngruppen konzentriert, die mit der politisch dominierenden Klasse aufs engste verbunden sind.
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Frieden und Demokratie sichern: Das regionale Sicherheitsprojekt der Friedrich-Ebert-Stiftung
Frieden und Sicherheit bestimmen die Agenda der internationalen Gemeinschaft und das Leben aller Menschen, vor allem jener, die in Unsicherheit leben müssen. Mehr erfahren Sie hier.
Zukunft der Demokratie
Die Demokratie in Lateinamerika hat in den vergangenen Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen und der Subkontinent gilt heute - zumindest nach Minimalstandards - als eine der demokratischsten Regionen der Welt. Bis auf Kuba sind alle lateinamerikanischen Staaten formal demokratisiert.
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