
"Mit Zuckerhut und Peitsche - Brasilien erfindet sich neu" - hr2 Kultur-Interview mit Yesko Quiroga, Projektleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brasilien
Hier finden Sie den gesamten hr2-Beitrag zu Brasilien.
"Die Papstreise ist ein Stück Reconquista" - NZZ Online-Interview mit Uwe Optenhögel, Projektleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung für Kuba (über das Büro in der Dominikanischen Republik)
ALBA und Brasilien | April 2012
Syrien, Iran und ihre lateinamerika-
nischen Partner im Krisenjahr 2012
Treue auf Seiten der ALBA-Regierungen, kritische Distanz in Brasilien
Costa Rica | Mai 2012
Costa Rica - Erfolge im Windschatten des Klimawandels
Das Land versucht mit Ökolabel und Klimaneutralität zu punkten
Der aktuelle Newsletter Lateinamerika und Karibik
Weitere Publikationen der Friedrich-Ebert-Stiftung zu Lateinamerika und Karibik finden Sie auf der Seite Perspektive unter dem Punkt Publikationen, sowie in der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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In 21 Ländern Lateinamerikas und der Karibik fördert die Friedrich-Ebert-Stiftung gesellschaftspolitische Projekte. Unser Ziel ist es, mit dazu beizutragen, dass demokratische Strukturen durch die Einbeziehung möglichst vieler gesellschaftlicher Gruppen gesichert, ökonomische Reformen und eine Politik der sozialen Gerechtigkeit gefördert und gemeinsame Grundwerte über die gesellschaftspolitische Entwicklung erarbeitet werden.
Wir fördern den Wandel in Lateinamerika durch vielfältige Formen der Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Parteien, Staats- und Regierungsorganisationen sowie Parlamenten, wissenschaftlichen Institutionen, Frauen-, Menschenrechts- und Umweltgruppen, unabhängigen Medien, Dachverbänden der Klein- und Mittelindustrie und landwirtschaftlichen Kooperativen.
Interview mit Isabel Allende, Senatorin der Sozialistischen Partei Chiles | Mai 2012
Isabel Allende, Senatorin der Sozialistischen Partei, zählt zu den bedeutendsten Politikerinnen Chiles. Nach zwei Jahrzehnten in der Regierungsverantwortung ist ihre Partei seit 2010 erstmals in der Opposition. Im Interview mit der FES spricht sie über die jüngsten politischen Entwicklungen in ihrem Land und die Herausforderungen für die linken Parteien Chiles.
Das gefilmte Interview finden Sie hier
Orestes Sandoval López | Mai 2012
Wir KubanerInnen haben vor kurzem der Inszenierung eines "castrokatholischen" Theaterstücks beigewohnt (um es mit einem kürzlich geprägten Neologismus auszudrücken). Für den Empfang von Papst Benedikt XVI. setzte die kubanische Regierung ihre knappen Mittel und enorme Erfahrung mit der Organisation von Massenveranstaltungen so ein, dass Kuba einige Stunden lang, während es den 400. Jahrestag der Erscheinung der Jungfrau Maria in der Bucht von Nipe feierte, das katholischste Land der Welt zu sein schien. Schon vorher war die Statue der Jungfrau ein ganzes Jahr lang auf Wallfahrt durch Kuba gereist, zum ersten Mal nach vierzigjährigem Verbot. Als man die Kirchenoberen zusammen mit den politischen und zivilen Amtsträgern durch die einzelnen Orte gehen sah, konnte man meinen, dass wir in einem theokratischen Staat leben. Kardinal Ortega strahlte vor Freude. Die Harmonie war perfekt.
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Fragen an Valeska Hesse, Leiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung in El Salvador, Guatemala und Honduras | Mai 2012
Die ersten 100 Amtstage des neuen Staatsoberhauptes in Guatemala, des ehemaligen Generals Otto Pérez Molina von der rechtskonservativen Partido Patriota, sind vorbei. Haben sich die Befürchtungen gerade aus Menschenrechtskreisen bewahrheitet?
Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen wirft in Guatemala weiterhin soziale und ökologische Probleme auf - wie geht die neue Regierung damit um?
Und wie ist Molinas aufsehenerregender Vorschlag zu bewerten, den Drogenhandel zu legalisieren?
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José Antonio Sanahuja | März 2012
Lateinamerika und die Europäische Union befinden sich heute in einer Situation, die in vielerlei Hinsicht die Umkehrung der Beziehungen der letzten Jahrzehnte zu sein scheint. Seit dem Beginn der Wirtschaftskrise hat sich die Lage bis zu einem Punkt verschlechtert, an dem der eigene institutionelle Aufbau auf dem Spiel steht und man von einer Existenzkrise, zweifellos der gravierendsten seit Gründung der EU, sprechen kann.
Der Kontrast zu dem, was sich auf der anderen Seite des Atlantiks abspielt, könnte nicht größer sein. Trotz der globalen Krise hat Lateinamerika sich vor allem dank des Exportbooms nach Asien und der Binnennachfrage seiner Gesellschaften, in denen die Mittelschicht wächst und Armut und Ungleichheit abnehmen, sein starkes Wirtschaftswachstum erhalten. Bei guten Ergebnissen der Außenhandelsbilanzen und sanierten öffentlichen Finanzen sind die unmittelbaren wirtschaftlichen Probleme typische Erscheinungen einer expansiven Konjunktur. Die Wirtschaft heizt sich auf, und es gibt einen massiven Zustrom von ausländischem Kapital. Dieses gewachsene Selbstvertrauen ist auch in der Außenpolitik erkennbar. Das autonomere und sicherere Vorgehen zeigt sich in der Gründung und Konsolidierung regionaler Organisationen wie der UNASUR oder der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten CELAC.
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