

Der Arbeitskreis „Bürgergesellschaft und Aktivierender Staat“ will einen Beitrag leisten zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und des darin liegenden Demokratisierungspotentials einerseits und zu den praktischen Reformen der Modernisierung des „aktivierenden Staates“ andererseits. In diesem Forum werden diese beiden Themen- und Politikfelder konzeptionell und programmatisch zusammengedacht und weiterentwickelt. Es geht dabei darum, ein Netzwerk für die politische Beratung institutioneller Reformpolitik aufzubauen und dessen Überlegungen der Politik vorzustellen. Der Arbeitskreis versteht sich insofern als kritischer Impulsgeber für die öffentliche Reformdebatte.
Das Augenmerk des Arbeitskreises gilt in erster Linie der Stärkung der Bürgergesellschaft und entsprechender Partizipations chancen. Diese Perspektive bestimmt die zu formulierenden Modernisierungsanforderungen an staatliche Instanzen und Akteure.
Die persönlich eingeladenen Mitglieder des Arbeitskreises reflektieren den interdisziplinären Arbeitsansatz: Persönlichkeiten aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Verbänden und anderen gesellschaftlichen Organisationen folgten der Einladung der FES, ihre fachlichen und persönlichen Erfahrungen dem Arbeitskreis zur Verfügung zu stellen. Neben diesen ständigen Teilnehmern werden zu den jeweiligen Themen Einladungen an einen themenspezifisch kompetenten Adressatenkreis ausgesprochen.
In regelmäßigen Sitzungen diskutiert der Arbeitskreis Themen, die der praktischen Umsetzung bürgerschaftlichen Engagements sowie den Handlungsempfehlungen der Enquetekommission des 14. Deutschen Bundestages zur „Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements“ förderlich sind. Sie werden zudem auf Fachkonferenzen, öffentlichen Veranstaltungen oder über Analysen und Gutachten aufgegriffen und vom Arbeitskreis kritisch begleitet. Zugleich dient dieser Gesprächszusammenhang dem Informations‑ und Erfahrungsaustausch und der Vernetzung seiner Mitglieder und ihrer Praxisfelder.
Der Arbeitskreis wird geleitet von einer Steuerungsgruppe (Kontakt: Dr. Michael Bürsch, Dr. Serge Embacher, Dr. Ansgar Klein, Dr. Susanne Lang, Bettina Luise Rürup) und wird von der Arbeitseinheit Kommunikation und Grundsatzfragen der Friedrich-Ebert-Stiftung koordiniert.