Literarische Erkundungen - 35 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall "Simone" und die Sehnsucht nach Freiheit

Donnerstag, 14. November 2024

 
 
 
 
Simone
von Typografie/im/Kontext
 

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wir laden Sie sehr herzlich zu unseren nächsten ERKUNDUNGEN am 14. November 18.30 Uhr in die Hackesche Höfekinos ein.

Wir reflektieren hier regelmäßig generationenübergreifend Aspekte von Identität(en) und Beheimatung, von Ankommen und Fremdsein, von schwankenden Gegenwarten und sich hineindrängenden Zukünften.

Diesmal steht wieder ein Buch im Mittelpunkt der Gespräche: „Simone“ von der Journalistin und Autorin Anja Reich.

Anlässlich des 35. Jubiläums der Friedlichen Revolution und des Mauerfalls reflektieren wir anhand dieses Buches, woher die große Faszination südamerikanischer Freiheitsbewegungen für die Menschen in der DDR stammt, wie dies bis heute nachwirkt und fragen, wie der Umbruch 1989 das Leben und die Identitäten der Menschen geprägt hat.

Die Autorin ist im Gespräch mit

Assol Urrutia-Grothe, Geschäftsführerin Pankower Früchtchen, wuchs in der Ost-Berliner Community von Exil-Chilenen auf,
und Annette Leo, Historikerin und Publizistin.

Die Moderation übernimmt die Schriftstellerin und Hörfunkjounalistin Marion Brasch.

In die Veranstaltung führt Franziska Richter ein, Referentin für Kultur & Politik/Politik in Ostdeutschland, Friedrich-Ebert-Stiftung.

Mehr Infos zur Veranstaltung und zur Anmeldung hier.

ZumBuch: Berlin, Mitte der achtziger Jahre. Zwei junge Frauen feiern, tanzen, reisen, verlieben sich – und werden im Osten der Stadt erwachsen. Dann fällt die Mauer, und das Leben der Freundinnen verändert sich in rasender Geschwindigkeit. Simone lebt die lang ersehnte Freiheit aus, reist durch Südamerika, verliebt sich in einen chilenischen Exil-Musiker in Berlin, lebt in einer Familie in Caracas. Anja bekommt ein Kind, heiratet, beginnt zu arbeiten. Sie treiben auseinander und verlieren sich doch nicht. Bis zu jenem Tag, an dem Simone ihre Freundin ein letztes Mal anruft.

Wer war Simone? Woher kam ihr Fernweh? Was faszinierte sie an der südamerikanischen Kultur? Warum sehnte sie sich nach Freiheit und fühlte sich gleichzeitig von ihr überfordert? Auf der Suche nach Antworten unternimmt die Autorin eine Reise zurück in das Leben der Freundin und in ihr eigenes. Sie spricht mit Angehörigen, Freunden und Experten, liest Briefe, Tagebücher und Dokumente – und fasst die Ergebnisse ihrer Spurensuche zu einem so bewegenden wie aufschlussreichen Buch zusammen.

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf die Begegnungen und Gespräche mit Ihnen in den Hackesche Höfekinos.

Mit besten Grüßen

Franziska Richter, Referentin Kultur & Politik, Politik in Ostdeutschland
Franziska Bongartz, Organisation und Anmeldung
Demokratie, Gesellschaft & Innovation
Friedrich-Ebert-Stiftung
dgi@fes.de