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Friedrich-Ebert-Stiftung e. V.    

Veranstaltung in Kooperation mit:

Logo des Netzwerks HAMGARAI. Persische Schriftzeichen kalligrafisch dargestellt
   

 
 
 

Einladung zur Veranstaltung

 
 
 
 

Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika

Frau. Leben. Freiheit. Perspektiven für Iran ein Jahr nach Ausbruch der Protestbewegung

Donnerstag, 28. September

10:00 – 15:30 Uhr

Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

 

 

-Persönliche Einladung-

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seit Beginn der jüngsten Protestwelle im September 2022 mit dem Motto „Frau, Leben, Freiheit“ ist ein Jahr vergangen. Zwar ist der Protest auf den Straßen in Iran auch aufgrund der massiven und brutalen Niederschlagung abgeebbt, es hat jedoch in weiten Teilen der iranischen Bevölkerung eine nachhaltige diskursive Transformation stattgefunden: Es gibt eine nie dagewesene Solidarisierung über alle Bevölkerungsschichten und Gruppen hinweg, Tausende Iraner*innen streben nach Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit und fordern einen fundamentalen politischen Wandel in ihrem Land.

Die Ereignisse nach dem gewaltsamen Tod von Jina Mahsa Amini und der revolutionäre Protest, der darin seinen Anfang fand, veranlassten nicht nur in Iran einen Paradigmenwechsel: Auch der Blick von Deutschland und Europa auf Iran und das Verhältnis zur Islamischen Republik haben sich grundlegend gewandelt. Heute ist klar, dass es in den Beziehungen zu einem Regime, das große Mehrheiten der Bevölkerung nur noch durch Unterdrückung an den Staat binden kann, eine Zeitenwende geben muss. Fragen der Menschenrechte und grundlegenden Freiheiten können nicht mehr hinter falschen Stabilitätsillusionen zurückstehen. Nicht zuletzt die Unterstützung, die die Islamische Republik dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine gewährt, zeigt, dass es keine Normalisierung in den Beziehungen zum Westen geben kann.

Die brutale Niederschlagung der Proteste kann dem Freiheitsdrang der Iraner*innen nur zeitweilig Einhalt gebieten. Doch zeugt sie auch davon, dass der Weg zu einem grundlegenden politischen Wandel kein leichter sein wird.

Im Kontext dieses politischen Spannungsfelds hat sich HAMGARAI (همگرایی برای زندگی, auf Deutsch: Gemeinsam für das Leben) gegründet, ein Netzwerk von progressiven Iraner*innen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, progressive politisierte Iraner*innen, Aktivist*innen und Gruppierungen zusammenzubringen, um so ihre Aktivitäten für ein alternatives, freies und gerechtes Iran zu bündeln. HAMGARAI ist überzeugt, dass die Diaspora eine entscheidende Rolle zu spielen hat, die freiheitsstrebenden Kräfte in Iran zu unterstützen.

Am 28.09. wird HAMGARAI sich in den Räumlichkeiten der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellen. Es soll darum gehen, eine gemeinsame Vision für ein freies und gerechtes Iran zu präsentieren und mit Vertreter*innen aller progressiven und revolutionären Kräfte über die Perspektiven Irans, der Diaspora sowie der europäischen Unterstützungspolitik zu diskutieren.

Anmeldung

Wir bitten Sie, sich vorab per Mail unter info.nahost@fes.de bis zum 26. September 2023 anzumelden. Dies ist eine personalisierte Einladung, die nicht übertragbar ist. Mit der Anmeldung erklären Sie sich dazu bereit, dass beim Einlass Ausweiskontrollen durchgeführt werden.

Die Veranstaltung wird Persisch und Deutsch simultan gedolmetscht.

PROGRAMM

Donnerstag, 28. September 2023

09.15 Uhr

Registrierung / Einlass

10.00 Uhr

Begrüßung

  • Eröffnungsrede Martin Schulz, Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Grußwort (digital) Yasmin Fahimi, DGB-Vorsitzende

10:30 Uhr

Vorstellung von HAMGARAI

  • Azam Bahrami, Vertreterin HAMGARAI
  • Arash Sarkohi, Vertreter HAMGARAI

10:45 Uhr

Panel 1

Iran. Frau. Leben. Freiheit. – Perspektiven ein Jahr nach Beginn der revolutionären Proteste

Moderator: Omid Rezaee, Journalist

Panelist*innen:

  • Parastou Forouhar, Künstlerin und Professorin an der Kunsthochschule Mainz
  • Kaveh Kermanshahi, Menschenrechtsaktivist
  • Chowra Makaremi, Anthropologin am Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung in Paris (CNRS)

12:30 Uhr

Mittagspause

13:30 Uhr

Panel 2

Zeitenwende in der Iranpolitik? Zwischen Realismus und Neuorientierung

Moderatorin: Susanne Koelbl, DER SPIEGEL

Panelist*innen:

  • Nils Schmid, außenpolitischer Sprecher SPD-Bundestagsfraktion
  • Cornelia Ernst, Die Linke, Vorsitzende Iran-Delegation des Europäischen Parlaments
  • Arash Sarkohi, Vertreter HAMGARAI

15:30 Uhr

Geselliger Ausklang

HINWEISE

Veranstaltungsort:

Friedrich-Ebert-Stiftung (Haus 1)

Hiroshimastr. 17

10785 Berlin

Foto- und Videoaufnahmen

Während dieser Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. werden Fotos und ggf. Film- und/oder Audioaufnahmen gemacht. Die Filmaufnahmen werden nur von den Redner*innen auf dem Podium und nicht vom Publikum gemacht.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich-Ebert-Stiftung

Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika

Kontakt:

Friedrich-Ebert-Stiftung

Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika

Hiroshimastraße 28

10785 Berlin

E-Mail: info.nahost@fes.de

 

 

Weitere Informationen aus der Region finden Sie auf der Website des Referats Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika.

 


 
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