Liebe Lateinamerika-Interessierte,
Fokusthema heute sind die internationalen Beziehungen im #FESLateinamerikaCoronaBrief: Multilateralismus, der Aufstieg Chinas, das EU-Mercosur Abkommen – Die ehemaligen Außenminister von Brasilien und Argentinien, Celso Amorim und Jorge Taiana, sprachen über Bedeutung der weltweiten Veränderungsprozesse für die Region und ihre beiden Länder.
Dabei bezogen die nach wie vor einflussreichen Politiker klar Stellung. Der Multilateralismus befinde sich in einer Krise und wird sich sogar noch verschärfen. Der Aufstieg Chinas, die spürbaren Angriffe der USA auf die multilaterale Ordnung, und die globale Verschiebung von Machtverhältnissen sind deutlich in Lateinamerika zu spüren. Der Austausch von Celso Amorim und Jorge Taiana wurde zu einem Plädoyer für Handelsabkommen auf Augenhöhe, die regionale Integration sowie dem Multilateralismus, um den aktuellen regionalen wie internationalen Herausforderungen zu begegnen. Ihre Analyse und Einschätzungen sehen Sie hier zusammengefasst in drei Videos.
Im #FESLateinamerikaCoronaBrief finden Sie weitere Analysen zu den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise in Lateinamerika und der Karibik. Wir wagen zudem einen Ausblick auf eine Post-Corona-Welt und nehmen die Lehren in den Blick, die wir aus der Krise ziehen können. Sie bietet einen Anstoß für grundsätzliche Paradigmenwechsel bei der Bekämpfung des Klimawandels, der sozial-ökologischen Transformation sowie der Frage, welche Art von Staat und welche Form von Globalisierung wir wollen.
Wir freuen uns auf weitere Anregungen.
Ihr Team des Referats Lateinamerika und Karibik