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Demokratien in Lateinamerika stehen unter Druck. Vor vierzig Jahren stand die Region an der Spitze der "dritten Demokratisierungswelle". Die jüngsten Entwicklungen zeigen jedoch, dass strukturelle Probleme bestehen bleiben und sich noch verstärken. Die anhaltende Krise in Venezuela, Korruptionsfälle auf höchster Ebene oder die Wahl von Bolsonaro als Präsident Brasiliens sind nur einige der vielen negativen Zeichen für die Demokratien in Lateinamerika. Leider sind autoritäre Praktiken vielfach langlebig und Lateinamerika bleibt außerhalb der Kriegsgebiete die gewalttätigste Region der Welt. Das Vertrauen in Demokratie und politische Parteien ist auf historisch niedrigem Niveau, während wir gleichzeitig aber auch positive Aspekte einer aktiven Zivilgesellschaft sehen.
Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen laden das GIGA und die FES zu einer kritischen Reflexion mit Wissenschaftler_innen, Politiker_innen, Journalist_innen sowie Vertreter_innen der Zivilgesellschaft ein.
Nachdem am Vortag bereits auf einer öffentlichen Veranstaltung über die Krise der Demokratie diskutiert wurde, möchten wir auf der Fachtagung vom 7. Juni auf vier Panels folgende Themen diskutieren:
• Akteure – Macht und Dynamiken im demokratischen System
• Medien und die Demokratische Öffentlichkeit – Licht im Dunkeln?
• Institutionelle Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten
• Organisierte Kriminalität und Gewalt
Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt.
Spanisch-Deutsche Simultandolmetschung ist vorhanden.
Bei Fragen oder Anmerkungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
Eine detaillierte Einladung mit der Bitte um Anmeldung folgt.
Veranstaltungsort:
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin
Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin
7. Juni 2019, 9.00 bis 18.00 Uhr
Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt. Spanisch-Deutsche Simultandolmetschung ist vorhanden.