Guten Tag,
die weitreichenden Konsequenzen der Entscheidungen der US-Regierung unter Donald Trump sind weltweit zu spüren und stellen unsere regelbasierte Weltordnung in Frage.
Auch wenn aus europäischer Sicht die Frage nach Verteidigung und Militärhilfen für die Ukraine aktuell sehr viel drängender sind, sollten auch die Konsequenzen von Trumps Handeln für die Region Lateinamerika nicht aus dem Blick geraten: Viele der politischen Entscheidungen und Drohungen von Donald Trump richten sich gegen lateinamerikanische Länder, insbesondere die Massenabschiebung von Migrant_innen und die Einführung von Zöllen, aber auch die Ansprüche auf den Panamá-Kanal oder die Einstellung der Finanzierung von entwicklungspolitischen Projekten durch USAID. Es besteht die Gefahr, dass die politische und wirtschaftliche Instabilität in der Region wachsen könnte und auch Menschenrechtsverletzungen zunehmen. Dies hätte auch Konsequenzen für Europa.
Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Referat Lateinamerika und der Karibik der FES am Mittwoch, den 9. April 2025 ein virtuelles Fachgespräch „Trump 2.0: die Auswirkungen auf Lateinamerika – was folgt daraus für Deutschland und Europa?“, das sich an ein Fachpublikum aus Deutschland, Brüssel, Madrid und Lateinamerika richtet.
Mariano Aguirre, der Autor der Publikation „Trump 2.0. and Latin America“ wird seine wichtigsten Thesen vorstellen. Ebenfalls ist ein Beitrag von Carolina Jiménez, der Leiterin der Nichtregierungsorganisation Washington Office for Latin America (WOLA), geplant.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Die Veranstaltung findet auf Spanisch mit Simultandolmetschung ins Deutsche via Zoom statt.
Bei Fragen oder Herausforderungen bezüglich der Anmeldung, melden Sie sich bitte bei Ulla Heidbüchel, ulla.heidbuechel@fes.de