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die Folgen der Klimakrise sind weltweit ungleich verteilt. Oft leiden die Regionen am meisten, die am wenigsten zur Klimaerwärmung beigetragen haben. So auch Lateinamerika, das unverhältnismäßig stark von Klimaschäden betroffen ist.
Progressive Regierungen streben zwar eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft und den Ausbau erneuerbarer Energien an, stehen mit ihren Reformbemühungen aber vor großen politischen und finanziellen Herausforderungen.
Deutschland wiederum trägt als Industrieland maßgeblich zum Ausstoß von Treibhausgasen und damit zur Verschärfung der Klimakrise bei, treibt nun aber auch die sozial-ökologische Transformation und Energiewende verstärkt voran. Die Regierung sucht hierfür nach Partnern für die Energiewende und braucht Rohstoffe für den Ausbau von E-Mobilität.
- Wie sorgt die sozial-ökologische Transformation für mehr Gerechtigkeit? Was muss sich ändern? Welche Zielgruppen müssen erreicht werden?
- Wie sieht eine gerechte Finanzierung von Klimaschutz und der Bekämpfung von Klimaschäden in Lateinamerika aus?
- Wo gibt es Zielkonflikte und wie können diese überwunden werden?
Diese und andere Fragen möchten wir mit den folgenden Gästen diskutieren:
- Maximiliano Proaño Ugalde, Staatssekretär Umweltministerium, Chile
- Carolina Álvarez Vergnani, Umwelt- und Klimaexpertin, Costa Rica
- Adis Ahmetovic, MdB
Moderation: Anne-Katrin Mellmann, Brot für die Welt
Begrüßung: Valeska Hesse, Leiterin des Referats Lateinamerika und Karibik, Friedrich-Ebert-Stiftung
Abschluss: Julia Scherf, Leiterin des Referats Lateinamerika, Heinrich-Böll-Stiftung
Anmeldung: Bitte melden Sie sich hier für die Abendveranstaltung an:
Eine Zusammenarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF) und der Heinrich-Böll-Stiftung.
Die Veranstaltung wird simultan Deutsch <> Spanisch gedolmetscht und findet in Präsenz im Rahmen der ADLAF-Tagung 2023 statt.
Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin, Konferenzsaal 1, Haus 1
Kontakt: Carola Schönberg, info.lak@fes.de, Friedrich-Ebert-Stiftung
Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.