Einladung: 22. Juni 2023 | 18:30 - 20:00 h: Lateinamerika & Deutschland: Partner für Umweltgerechtigkeit?

 
 
 
 

Windpark in dem Ort Llanquihue in Chile
Bild: Windpark Llanquihue, Chile. von © IMF Photo/Tamara Merino, Creative Commons License

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die Folgen der Klimakrise sind weltweit ungleich verteilt. Oft leiden die Regionen am meisten, die am wenigsten zur Klimaerwärmung beigetragen haben. So auch Lateinamerika, das unverhältnismäßig stark von Klimaschäden betroffen ist.

Progressive Regierungen streben zwar eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft und den Ausbau erneuerbarer Energien an, stehen mit ihren Reformbemühungen aber vor großen politischen und finanziellen Herausforderungen.

Deutschland wiederum trägt als Industrieland maßgeblich zum Ausstoß von Treibhausgasen und damit zur Verschärfung der Klimakrise bei, treibt nun aber auch die sozial-ökologische Transformation und Energiewende verstärkt voran. Die Regierung sucht hierfür nach Partnern für die Energiewende und braucht Rohstoffe für den Ausbau von E-Mobilität.

  • Wie sorgt die sozial-ökologische Transformation für mehr Gerechtigkeit? Was muss sich ändern? Welche Zielgruppen müssen erreicht werden?
  • Wie sieht eine gerechte Finanzierung von Klimaschutz und der Bekämpfung von Klimaschäden in Lateinamerika aus?
  • Wo gibt es Zielkonflikte und wie können diese überwunden werden?

Diese und andere Fragen möchten wir mit den folgenden Gästen diskutieren:

  • Maximiliano Proaño Ugalde, Staatssekretär Umweltministerium, Chile
  • Carolina Álvarez Vergnani, Umwelt- und Klimaexpertin, Costa Rica
  • Adis Ahmetovic, MdB

Moderation: Anne-Katrin Mellmann, Brot für die Welt

Begrüßung: Valeska Hesse, Leiterin des Referats Lateinamerika und Karibik, Friedrich-Ebert-Stiftung

Abschluss: Julia Scherf, Leiterin des Referats Lateinamerika, Heinrich-Böll-Stiftung

Anmeldung: Bitte melden Sie sich hier für die Abendveranstaltung an:

Eine Zusammenarbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF) und der Heinrich-Böll-Stiftung.

Die Veranstaltung wird simultan Deutsch <> Spanisch gedolmetscht und findet in Präsenz im Rahmen der ADLAF-Tagung 2023 statt.

Ort:  Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin, Konferenzsaal 1, Haus 1

Kontakt: Carola Schönberg, info.lak@fes.de, Friedrich-Ebert-Stiftung

Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen.

 

Über die FES in Lateinamerika und Karibik

Seit über 50 Jahren vertritt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Werte der sozialen Demokratie in Lateinamerika und der Karibik. Über ihr Netzwerk von 17 Büros setzt sie sich in 19 Ländern der Region für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden und internationale Solidarität ein. Partner sind politische Parteien, Parlamente, Gewerkschaften, Medien und zivilgesellschaftliche Gruppen. weitere Informationen