Einladung zu FES weltweit

Donnerstag, 26. März 2026

 
 
 
 
Blauer Globus auf rosa Hintergrund
von FES

FES weltweit

Antifeminismus in Europa und weltweit verstehen

26.03.2026 | 12:30 - 13:30 Uhr | online 

 

 

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Antifeminismus ist längst kein Randphänomen mehr, sondern ein global vernetztes politisches Projekt. In vielen Ländern dient er als strategisches Instrument, um autoritäre Politik zu legitimieren, demokratische Institutionen zu schwächen und gesellschaftliche Konflikte zu mobilisieren. Gleichzeitig zeigen sich antifeministische Narrative und Kampagnen in sehr unterschiedlichen politischen Kontexten – von internationalen Foren bis hin zu politischen Debatten in Europa.

Die Online-Veranstaltung beleuchtet Antifeminismus daher sowohl aus globaler Perspektive als auch mit Blick auf Europa. Dabei geht es um Akteursnetzwerke, politische Narrative und Mobilisierungsstrategien ebenso wie um die Frage, welche Rolle Antifeminismus in aktuellen demokratiepolitischen Auseinandersetzungen spielt. 

Katia Schnellecke, Referentin für Internationale Geschlechtergerechtigkeit und Feminismus bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, ordnet Antifeminismus als weltweites Phänomen ein. Sie zeigt, welche Akteursgruppen – von politischen Bewegungen über religiöse Netzwerke bis hin zu staatlichen Akteuren – global miteinander kooperieren, welche Narrative besonders anschlussfähig sind und warum Antifeminismus häufig als politisches Bindeglied zwischen unterschiedlichen autoritären Projekten fungiert.

Agnes Mach, Referentin für Geschlechtergerechtigkeit im EU-Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel, richtet den Blick auf Europa. Sie analysiert, wie antifeministische Positionen in europäischen politischen Debatten mobilisiert werden, wie sie sich zwischen verschiedenen Ländern vernetzen und inwiefern Antifeminismus auch als Reaktion auf reale Fortschritte in der Gleichstellung verstanden werden kann.

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Franziska Schmidtke, Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt.

Im gemeinsamen Gespräch geht es schließlich um progressive Gegenstrategien: Welche Rolle können politische Bildung, Zivilgesellschaft und internationale Netzwerke spielen, um demokratische und gleichstellungspolitische Errungenschaften zu verteidigen und weiterzuentwickeln?

 

 

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