Die repräsentativen "Mitte-Studien" der Friedrich-Ebert-Stiftung geben alle zwei Jahre Auskunft über die Verbreitung, Entwicklung und Hintergründe rechts-extremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in Deutschland. Die diesjährige Ausgabe läuft unter dem Titel "Die angespannte Mitte".
In der Mitte der Gesellschaft ist die Anspannung durch polarisierende Debatten, äußere Konflikte, innere Krisen, geschürte Ängste und reale Probleme zu spüren. Ein Großteil nimmt diese Anspannung in Form einer Bedrohung durch den Rechtsextremismus wahr. Gleichzeitig ist jedoch in der Mitte der Gesellschaft eine Normalisierung bezüglich bestimmter antidemokratischer und menschenfeindlicher Aussagen zu beobachten.
Diese und weitere Ergebnisse diskutieren wir am Mittwoch, den 4. März 2026, um 19 Uhr mit Amelie Nickel, Co-Autorin der Studie, Niclas Dürbrook, MdL und SPD-Fraktionssprecher für Rechtsextremismus und Torsten Nagel, Regionale Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein. Dabei gehen wir der Frage nach, welche politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen sich aus den Ergebnissen für Schleswig-Holstein ergeben und welche Handlungsoptionen daraus folgen.
Moderation: Cosima Schmitt, Journalistin.
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Willy-Brandt-Haus Lübeck.