Seit über 300 Jahren ist das Staatsarchiv das Gedächtnis der Freien und Hansestadt Hamburg. Im neuen Magazinbau in Wandsbek werden heute über 40.000 Regalmeter Archivgut verwahrt. Ob Akten, Karten, Pläne, Fotos oder Karteien – im Lesesaal des Staatsarchivs können unterschiedlichste historische Quellen eingesehen werden, die bis in das Mittelalter zurückreichen und ein vielfältiges Spektrum abdecken. Das Staatsarchiv Hamburg ist ein Amt der Behörde für Kultur und Medien. Es ist sowohl ein staatliches als auch ein kommunales Archiv. Es bewahrt die historischen Personenstandsbücher der Hamburger Standesämter und ermöglicht es auch Bürger*innen, über ihre Familien zu forschen.
Im Gespräch mit Dr. Christine Axer, Leiterin des Staatsarchiv Hamburg, erfahren wir mehr über das Staatsarchiv, seine Aufbewahrungsrolle und neue Ziele. In einer Zeit, in der ständig neue Informationen hinzukommen, erfahren wir, welche Rolle das Staatsarchiv Hamburg im Informationsmanagement einnimmt, welche strategischen Ziele es sich für die nächsten Jahre vorgenommen hat und wie es die Überlieferung der Geschichte der Stadt und ihrer Bürger*innen für jetzige und zukünftige Generationen sichert.
Moderation: Christine Strotmann, Friedrich-Ebert-Stiftung