Die repräsentativen "Mitte-Studien" der Friedrich-Ebert-Stiftung geben alle zwei Jahre Auskunft über die Verbreitung, Entwicklung und Hintergründe rechts-extremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in Deutschland. Die diesjährige Ausgabe läuft unter dem Titel "Die angespannte Mitte".
In der Mitte der Gesellschaft ist die Anspannung durch polarisierende Debatten, äußere Konflikte, innere Krisen, geschürte Ängste und reale Probleme zu spüren. Ein Großteil nimmt diese Anspannung in Form einer Bedrohung durch den Rechtsextremismus wahr. Gleichzeitig ist jedoch in der Mitte der Gesellschaft eine Normalisierung bezüglich bestimmter antidemokratischer und menschenfeindlicher Aussagen zu beobachten.
Diese und weitere Ergebnisse diskutieren wir mit der Co-Autorin der Studie Prof. Dr. Beate Küpper, Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote und der Autor und Journalist Andreas Speit auf der Bühne des Altonaer Museums. Dabei fragen wir nach den politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen der Ergebnisse für die Freie und Hansestadt Hamburg und nach den möglichen Handlungsoptionen.
Moderation: Cosima Schmitt, Journalistin.