Neues Impulspapier: Eine strategische Bahnpolitik für Deutschland

 
 
 
 
 

 

Neues Impulspapier: Eine strategische Bahnpolitik für Deutschland


Deutschland droht bei der Bahn im europäischen Vergleich ins Hintertreffen zu geraten. Trotz der zentralen Rolle der Schiene für europäische Klima-, Industrie- und Sicherheitspolitik, bremsen kurzfristige Haushaltslogiken und zersplitterte Zuständigkeiten Digitalisierung und Modernisierung aus. Das Impulspapier der Werkstatt Junge Soziale Demokratie und des Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., beleuchtet die Systemprobleme, von der mangelnden ETCS-Ausrüstung bis zur ineffizienten Investitionssteuerung, und zeigt, wie kurzfristige Einsparungen, etwa der Verzicht auf ETCS bei der Generalsanierung Hamburg–Berlin, langfristige Leistungssteigerung verhindern.


Link zum Impulspapier:https://library.fes.de/pdf-files/a-p-b/22390.pdf


Im Impulspapier „Eine strategische Bahnpolitik für Deutschland“ plädieren unsere Expert:innen nach dem Vorbild der Schweiz und Österreich für einen zweckgebundenen, mehrjährig ausgelegten Schieneninfrastrukturfonds. Dieser soll Planungs- und Investitionssicherheit gewährleisten, Deutschland zum Motor für Verkehrsintegration machen und so die Schiene als strategischen geopolitischen Wettbewerbsfaktor stärken.


Unsere Kernthese: Nur eine strategische Bahnpolitik, die über den kurzfristigen Serviceanspruch hinausgeht und die Schiene als strategisches öffentliches Gut begreift, das nicht länger in Einzelprojekten gedacht wird, kann die Deutsche Bahn zuverlässiger, pünktlicher, sicherer und kundenorientierter werden lassen.


Zum Impulspapier:library.fes.de/pdf-files/a-p-b/22390.pdf
www.fes.de/managerkreis/impulse


Wir wünschen eine spannende Lektüre. Wir stellen bei Interesse gern auch Druckexemplare zur Verfügung.

Susanne Fischer und das Team des Managerkreises