Dienstag, 21. Juni 2022 | 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr
Lüdenscheid
Die Arbeitswelt in NRW ist im Wandel. Durch Digitalisierung verändern sich Geschäftsmodelle, Berufsbilder, Arbeitsplätze und die Arbeitsorganisation in vielen Branchen enorm. Diese Transformationsprozesse führen auf Beschäftigtenseite oft zu Verunsicherungen. In vielen Bereichen bestehen Befürchtungen der Substituierung von Arbeitsplätzen durch Künstliche Intelligenz.
Ob der digitale Wandel aber am Ende zum Schicksal oder zur Chance für Beschäftigte wird, hängt entscheidend davon ab, wie Gestaltungsspielräume genutzt werden. Wenn Beschäftigte und ihre Interessensvertreter_innen gemeinsam mit dem Management die Herausforderungen des Wandels und aktuelle Trends erkennen und die Transformation aktiv gestalten, kann dies zu sinnvolleren Prozessen, besseren Arbeitsbedingungen und höheren Löhnen in den sich wandelnden Beschäftigungsfeldern führen. Dafür braucht es Strategien für die Entwicklung und Implementierung von zukunftsorientierten, konkreten Konzepten zur Gestaltung des Wandels der Arbeitswelt in den Betrieben.
In der zweiten Veranstaltung unserer Reihe steht die Automobilindustrie im Mittelpunkt. Sie ist ein großer und wichtiger Wirtschaftszweig in NRW und steht mehr denn je als Symbol für einen gesellschaftlichen Wandel. Digitalisierung und Nachhaltigkeitsziele führen zu großen Veränderungen der Arbeitswelt der Beschäftigten. Wie diese Transformation gestaltet werden kann, soll mit Wissenschaftler_innen, Politiker_innen, Betriebsräten und vor allem den Arbeitnehmer_innen aus der von der Automobilindustrie geprägten Region diskutiert werden.
Gerne kann die Einladung an Interessierte weitergeleitet werden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit herzlichen Grüßen,
Henrike Allendorf
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Landesbüro Nordrhein-Westfalen
Godesberger Allee 149
53175 Bonn