Miteinander in Vielfalt - Lasst uns über Migration, Integration und Anti-Rassismus reden
Zuwanderung ist ein Element in der Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft. Deutschland ist ein Einwanderungsland, und Integration ist keine Einbahnstraße. Migration kann indes gesellschaftliche Konfliktlagen auslösen oder verstärken. Es geht dabei um Fragen nach der Umverteilung von Ressourcen, oder nach der Identität. "Wer ist überhaupt „wir“?" Zuwanderung löst Interessen- und Identitätskonflikte aus. Das ist zunächst nicht dramatisch, denn Konflikte und Diskussionen in Gesellschaften sind auf vielen Ebenen anzutreffen. Gesellschaften verändern sich stetig, und die deutsche Gesellschaft ist so vielfältig wie niemals zuvor. Wichtig ist, im Gespräch zu bleiben.
Während die einen Vielfalt feiern, empfindet zugleich ein anderer Teil der Bevölkerung neben der Angst vor der Globalisierung auch Angst vor der Migration. Sorge über Desintegration und Überforderung des Staates schlägt um in stereotype Zuweisungen und Vorurteile.
Wann und wie ist der Zusammenhalt in einer Gesellschaft gefährdet? Wie ausgeprägt sind die Abwertung und Diskriminierung von Gruppen auf der Grundlage menschenfeindlicher Ideologien und Praktiken in unserer Gesellschaft? Was können wir gegen Rassismus tun?
Wie können die Kommunen vor Ort unterstützt werden, um Migration und Integration zu erleichtern?
Lesung mit Souad Lamroubal, Autorin von „Yallah Deutschland, wir müssen reden“
Anschließende Diskussion mit:
Souad Lamroubal, Autorin, Dozentin, Kommunalbeamtin
Khalid Bounouar, Comedian des Comedy-Ensembles RebellComedy
Zeynep Demir, Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Bielefeld
Moderation: Ye-One Rhie, MdB
Abschluss: Spoken Words mit Khalid Bounouar
Ende gegen 21.00 Uhr, Ausklang bei einem Getränk