Einladung zu den FES LiveChats
Montag, 20. April, 18.00 bis 19.00 Uhr
Das Coronavirus als gesellschaftliches Risiko - Bewertung, Wahrnehmung und Auswirkungen.
mit Prof. Dr. Dr. Ortwin Renn, IASS Potsdam
Moderation: Vivien Leue, Journalistin
Im Gespräch mit dem Risikoforscher Prof. Dr. Dr. Ortwin Renn vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung IASS in Potsdam wollen die aktuelle Corona-Krise von der Warte von gesellschaftlicher Risikobewertung und -wahrnehmung betrachten. Wie nimmt die Politik die Risikobewertung vor? Welche Mechanismen greifen hier und wie ist die Rolle der (medizinischen) Wissenschaft in dieser Bewertung zu betrachten? Was lässt sich über die Wahrnehmung des Risikos in der Bevölkerung sagen? Und welche Risiken birgt die Pandemie für unsere Gesellschaftsform auch in der Zukunft?
Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Input und zu einer gemeinsamen Chatdiskussion ein. Bitte melden Sie sich vorab an. Am Morgen des 20.4. erhalten Sie den Link, um sich ins zoom-Meeting einzuloggen (siehe den Datenschutz-Hinweis unten).
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Mittwoch, 29. April, 17.30 bis 19.00 Uhr
Bildungsungerechtigkeit in Zeiten des Corona-Virus
mit
Prof. Dr. Gabriele Bellenberg, Professorin für Schulforschung und Schulpädagogik und stv. Direktorin des Instituts für Bildungsforschung und Bildungsrecht an der Ruhr-Universität Bochum
Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW
Dorothée Kleinherbers-Boden, Schulleiterin der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule in Wuppertal und Sprecherin der Initiative „Schule hoch drei“
Moderation: Vivien Leue, Journalistin
Mit der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten Mitte März ergaben sich viele Herausforderungen. Eltern mussten plötzlich Heimunterricht oder eine Notbetreuung organisieren. Schulen waren oft nicht ausreichend auf eine komplette Umstellung auf Fernunterricht vorbereitet. Lehrende fühlten sich damit allein gelassen, sich in kürzester Zeit in neue digitale Systeme einzuarbeiten und den Unterrichtsstoff entsprechend aufzubereiten. Und Schüler_innen fehlte der soziale Kontakt.
Ein Problem ist bei all den neuen Aufgaben unübersehbar: Soll der Unterricht zu Hause stattfinden, sind die Schüler_innen noch abhängiger von den heimischen Gegebenheiten. Dies verschärft die soziale Ungerechtigkeit im Bildungssystem. Kinder aus einem wirtschaftlich schwachen Elternhaus besitzen oft nicht die technische Ausstattung. In manchen Fällen fehlt es auch an einer grundlegenden Tagesstrukturierung oder einer warmen Mahlzeit. Im schlimmsten Fall nimmt häusliche Gewalt zu. Wie sieht die Situation momentan aus und was kann dagegen getan werden?
Darüber sprechen wir mit unseren Expertinnen und laden Sie herzlich ein, sich im Live-Chat zu beteiligen. Bitte melden Sie sich vorab an. Am Morgen des 29.4. erhalten Sie den Link, um sich ins zoom-Meeting einzuloggen (siehe den Datenschutz-Hinweis unten).
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