Dienstag, 21. März 2023 | 18.00 bis 19.30 Uhr
Düsseldorf | Haus der Universität
Die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, ist eine der wichtigsten Aufgaben des Staates. Sicherheit ist die Voraussetzung für ein freies, selbstbestimmtes Leben. Obwohl die Kriminalstatistiken in NRW in vielen Bereichen einen Rückgang von Straftaten belegen, wächst in der Bevölkerung das Gefühl von Unsicherheit. Das populistische Schüren von Ressentiments oder Verschwörungstheorien kann dieses Gefühl wesentlich verstärken und dazu beitragen, dass sich trotz allgemein verbesserter Sicherheitslage, Kriminalitätsphänomenen wie Vorurteilskriminalität verschärfen.
Zur Sicherheit der gesamten Gesellschaft gehört elementar auch die Gewährleistung der Sicherheit von Einsatzkräften. Der in den letzten Jahren verzeichnete Anstieg von Angriffen auf Polizei und Rettungskräfte – wie zuletzt in der Silvesternacht in mehreren Städten in NRW – stellt eine Gefährdung der Einsatzkräfte dar und ist eine Bedrohung für unsere Demokratie. Um Gefährdungssituationen zu vermeiden, muss auch die Belastungssituation besonders der Polizei auf den Prüfstand gestellt werden.
In der Veranstaltung möchten wir Bestandteile einer progressiven Politik der inneren Sicherheit breit diskutieren: Wer ist in unserer Gesellschaft sicher, wer ist besonders gefährdet, Opfer von Gewalt zu werden? Wie kann Politik nicht nur Symptome, sondern die Ursachen von Kriminalität bekämpfen? Wie muss sich die Sicherheitsarchitektur verändern, um die Sicherheit der gesamten Gesellschaft zu gewährleisten?
Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit Ihnen.
Gerne kann die Einladung an Interessierte weitergeleitet werden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Mit herzlichen Grüßen,
Henrike Allendorf
Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Landesbüro Nordrhein-Westfalen
Godesberger Allee 149
53175 Bonn