Das Gesundheitswesen ist ein zentraler Teil der Daseinsvorsorge und deshalb elementarer Bestandteil des Sozialstaates.
Die medizinische Versorgung in ländlichen Räumen steht indes vor großen Herausforderungen. Ein Mangel an Ärzten, lange Anfahrtswege zu medizinischen Einrichtungen und Fachkräftemangel erschweren die Situation. Viele junge Ärztinnen und Ärzte entscheiden sich gegen eine eigene Praxis, insbesondere auf dem Land. Zeitgleich verlassen immer mehr Pflegekräfte ihren Job, weil dieser körperlich und psychisch enorm belastend ist.
Andererseits bieten moderne Technologien, innovative Konzepte und gezielte Fördermaßnahmen neue Chancen, um die Gesundheitsversorgung auf dem Land nachhaltig zu verbessern.
Während in Städten eine Vielzahl von Arztpraxen, Krankenhäusern und Fachärzten zur Verfügung steht, kämpfen viele ländliche Gebiete mit einem Mangel an medizinischer Infrastruktur.
Welche Projekte und Lösungen gibt es? Welche Technologien, Fördermaßnahmen und Anreize sind notwendig, um junge Medizinerinnen und Mediziner für den ländlichen Raum zu gewinnen?
Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen verbessern, um gemeinsame Lösungen für ländliche Regionen zu schaffen? Wie wirken sich die Finanznot der Kommunen einerseits und die Infrastruktur-Milliarden des Sondervermögens andererseits in den kommenden Jahren aus?
In dieser Veranstaltung bringen wir Expert_innen aus Medizin, Pflege, Politik und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam Lösungswege und Strategien zu diskutieren.
Input: Jenny Wielga, wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsschwerpunkt
Gesundheitswirtschaft & Lebensqualität, Institut Arbeit und Technik (IAT)
Diskussion mit:
- Angela Steinhauer, Konzernbetriebsrätin Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH
- Jenny Wielga, wissenschaftliche Mitarbeiterin Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft & Lebensqualität, Institut Arbeit und Technik (IAT)
- Dr. Daniel Vermöhlen, Hausarzt Praxisgemeinschaft Eifel
- NN, Bonner Netzwerk für Versorgungsforschung
Moderation Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen
Ende gegen 19.30 Uhr
Wir laden euch sehr herzlich ein. Bringt eure Ideen mit, und diskutiert mit uns und unseren Expert*innen.