FES Einladung | Neuanfang am Rhein

Mittwoch, 26. April 2023

 
 
 
 
 

 

Am 1. September 1948 versammelte sich im Lichthof des Museums Koenig in Bonn der Parlamentarische Rat zu seiner konstituierenden Sitzung, um nach den Menscheitsverbrechen der Nationalsozialisten für die westdeutschen Besatzungszonen eine neue Verfassung zu erarbeiten.

Im Ergebnis wurde nicht einmal ein Jahr später das Grundgesetz verabschiedet, eine Verfassung, die ursprünglich nicht auf ewig angelegt und bewusst schlank gehalten wurde, die aber auch – zum ersten Mal in der deutschen Verfassungsgeschichte – Grundrechte in den Mittelpunkt, an den Anfang, setzte. Im Rückblick war die Verfassung eine gute Grundlage für die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens und keineswegs eine „Schönwetterverfassung“ wie damals befürchtet wurde.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wollen wir einen Blick auf das Grundgesetz in der aktuellen Krise werfen. Wie stark ist die Verfassung angesichts der Herausforderung von Krieg, Klimakrise, demografischen Wandel und einer „Gesellschaft der Singularitäten“ (Andreas Reckwitz)? Finden sich alle Bürger_innen in der Verfassung wieder? Welche Rolle können der Gesetzgeber oder das Bundesverfassungsgericht bei der Weiterentwicklung spielen?

Programm des Abends:

18.30 Uhr | MUSKALISCHER EINSTIEG | Kwartett Latäng Köln

18.35 Uhr | BEGRÜSSUNG | Severin Schmidt
Leiter des Landesbüros NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung

18.40 Uhr | FESTREDE | Martin Schulz
Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung

19.05 Uhr | POETRY SLAM | Ella Anschein

19.00 Uhr | GESPRÄCH MIT | Martin Schulz

Prof. Dr. Anika Klafki
Richterin am Verfassungsgerichtshof Thüringen,
Juniorprofessorin an der Universität Jena und
ehemalige FES-Stipendiatin

Sheila Mysorekar
Neue deutsche Organisationen e.V.

20.10 Uhr | MUSIKALISCHER AUSKLANG | Kwartett Latäng Köln

20.20 Uhr | KLEINER EMPFANG

Moderation: Florian Bauer
Journalist, TV-Moderator Phoenix, Coach

 

 
 

 

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