Die Wohnungsmärkte in vielen Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen sind seit Jahren angespannt. Die aktuelle Energiepreiskrise und Inflation sind hier nur weitere Treiber für ständig steigende Mieten und Grundstückspreise.
Auch im Ruhrgebiet scheint diese Entwicklung nur einen Weg zu kennen: nach oben. Und viele fragen sich: wann ist der Gipfel der Immobilienpreise erreicht? Dabei war der Traum vom Eigenheim lange Teil eines grundlegenden Aufstiegsversprechens. Damit ist Wohnen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Das zeigt sich auch in der steigenden Anzahl von Menschen ohne Wohnung.
Initiativen und Angebote wie Housing First, Wohnungslosenunterkünfte oder Beratungsstellen können hier nur versuchen, die Auswirkungen eines sozial ungerechten Wohnungsmarktes aufzufangen. Die Stellschrauben für tiefgreifende Änderungen müssen von Politik und Immobilienwirtschaft gemeinsam verändert werden.
Wir möchten Sie herzlich zu einem Austausch über neue Ideen für bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum einladen. Diskutieren Sie mit unseren Referent*innen darüber, welche Instrumente die Politik nutzen kann, um Wohnraum für alle zu schaffen und zu erhalten. Freuen Sie sich u.a. auf
Sören Bartol, Mitglied des Bundestages
parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Werner Arndt
Bürgermeister der Stadt Marl
Brian Nickholz, Mitglied des Bundestages
und Mitglied und Berichterstatter im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen im Deutschen Bundestag
Sabine Mosler-Kühr
Vorstandsmitglied Deutscher Mieterbund NRW
Moderation: Jeanette Kuhn
Journalistin