FES Einladung | Feministische Friedens- und Entwicklungpolitik

Donnerstag, 24. November 2022

 
 
 
 
 
Bild: Feministische Entwicklungspolitik von FES

Derzeit tagt der 27. Weltklimagipfel, diesmal in Ägypten. Es sind die Menschen im globalen Süden, die die Folgen der Klimakrise am meisten spüren und spüren werden. Neben den vielen Beschlüssen und Zusagen der vorangegangenen Weltklimagipfel gibt es einen Zukunftsvertrag der Weltgemeinschaft für das 21. Jahrhundert. Die Durchsetzung der Menschenrechte, Klimaschutz, die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen und eine gerechte Globalisierung sind in den 17 Zielen* (SDGs) der international vereinbarten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung festgehalten. Frauen, Männer und Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten sollen gleichberechtigt an Entwicklungsprozessen teilhaben. Mit diesem Anspruch ist das BMZ in die neue Legislaturperiode gestartet. Im Koalitionsvertrag ist der feministische Ansatz im Bereich der Außen-, Verteidigungs-, und Entwicklungspolitik im Sinne des Leitbildes einer Feminist Foreign Policy verankert. Geschlechterungerechtigkeiten sollen aktiv angegangen werden, und Frauen, Mädchen und marginalisierte Gruppen gezielt gefördert werden. Aber was heißt das konkret? Ist ‚Entwicklungspolitik‘ der richtige Begriff? Die Pluralität und das komplexe Verhältnis von ‚Entwicklung‘, Geschlecht(ern) und Machtverhältnissen erfordert mehr als ein Slogan.
Feministische Entwicklungspolitik ist intersektional. Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern, sozialen Normen und Rollen müssen ebenso hinterfragt werden wie die Machtverhältnisse zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden. Welche Rolle spielen Dekolonialisierung, Kapitalismuskritik, ein vermeintlich unbegrenztes Wachstum mit einer einhergehenden weltweiten Ausbeutung von Menschen und Natur sowie zunehmenden Klima – bzw. Umweltkatastrophen bei diesem Ansatz? Wie werden Partner*innen, zivilgesellschaftliche Gruppen und soziale Bewegungen in den Ländern des Globalen Südens eingebunden?

DISKUSSION UND INPUT MIT :
Svenja Schulze, Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland
Prof. Christine Löw, Institut für Politikwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen
Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET e.V.
Moderation: Cosima Gill, Journalistin

 

 
 

 

Hinweis zum Datenschutz:
Die Friedrich-Ebert-Stiftung nutzt für ihre Onlineangebote die leistungsfähige Software der US-Firma www.zoom.us. Die technische Infrastruktur von Zoom ist auf US-Servern hinterlegt. Die FES selbst legt im Zoom-System keine Daten von Teilnehmenden an. Das Anmeldemanagement erfolgt ausschließlich über die FES-eigene Datenbank. Im Sinne von Datensparsamkeit ist es möglich, den Zoom-Raum mit abgewandelter Namensgebung (z.B. nur Vorname oder Dienststelle) zu betreten. Für weitere Informationen siehe: zoom.us/de-de/privacy.html.

 

 

Wir haben Sie bisher regelmäßig über unsere Veranstaltungen und Seminare informiert. Wir möchten dies auch in Zukunft gerne machen. Sollten Sie das zukünftig nicht mehr wünschen oder Fragen zu Ihren Daten haben, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht. Wir werden Sie dann aus dem Verteiler löschen.
Wir freuen uns, wenn wir auch weiterhin mit Ihnen in Kontakt bleiben.

Bitte klicken Sie hier, um die aktualisierte Datenschutzerklärung zu lesen.

Natürlich finden Sie uns auch auf Facebook und Twitter (@FESNRW).
=====================

Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Vorsitzender: Martin Schulz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied: Dr. Sabine Fandrych, Godesberger Allee 149, D-53175 Bonn, Tel. +49 (0)228/883-0, Berliner Anschrift: Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin, info@fes.de