Welche Unterstützung brauchen Schulen in herausfordernden sozialen Lagen?
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Im deutschen Bildungssystem haben nicht alle Kinder die gleichen Bildungschancen,
weil der schulische Erfolg von Kindern und Jugendlichen
in großen Teilen von ihrem sozialen und familiären Umfeld abhängig ist.
Schüler_innen aus bildungsferneren Haushalten haben statistisch gesehen
weniger gute Schulabschlüsse als diejenigen, die aus Akademiker_innenfamilien
kommen. Die Voraussetzungen sind ungleich. Wenn nun die
Schüler_innen aus ärmeren Haushalten an Schulen zunehmend unter sich
sind, dann ergeben sich zwangläufig mehr Probleme und Herausforderungen
an diesen Schulen. Zur gezielten Förderung bräuchten Sie mehr
personelle, materielle und finanzielle Ressourcen.
Welche Maßnahmen und Instrumente sind geeignet um, Schulen in
benachteiligten sozialen Lagen besser zu unterstützen? Wie können ungleiche
Ausgangslagen ausgeglichen werden? Und wie kann der Weg zu
echter Bildungsgerechtigkeit aussehen?
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns über diese Themen zu diskutieren und
mit Expert_innen ins Gespräch zu kommen.
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Programm
19:00 Uhr Begrüßung
Damian Jordan, Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung
19:05 Uhr Impuls: Welche Unterstützung brauchen Schulen in
herausfordernden sozialen Lagen?
Prof. Dr. Wolfgang Böttcher, Universität Münster
19:30 Uhr Diskussion
Prof. Dr. Wolfgang Böttcher
Ayla Çelik, Vorsitzende Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW
Martin Süsterhenn, Schulleiter Katharina-Henoth-Gesamtschule Köln
Laura Körner Landesschüler_innenvertretung NRW
Jochen Ott MdL, schulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
Nordrhein-Westfalen
20:30 Uhr Ausklang und Ende der Veranstaltung
Moderation: Vivien Leue, freie Journalistin und Moderatorin
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Anmeldung
Bitte melden Sie sich unter folgendem Link bis zum 04.12. an: https://www.fes.de/lnk/4f0
Den Einladungsflyer finden Sie hier zum Download.