Einladung zur Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Bonner Friedenstage

Dienstag, 24. September 2019

 
 
 
 
von FES

 

Entwicklungspolitik in Syrien? Humanitäre Hilfe, Wiederaufbau und Friedensförderung vor schwierigen Herausforderungen

 

%Anrede%,

das FES-Landesbüro NRW lädt im Rahmen der Bonner Friedenstage am 24. September zur Diskussionsveranstaltung ins Alte Bonner Rathaus:

"Entwicklungspolitik in Syrien? Humanitäre Hilfe, Wiederaufbau und Friedensförderung vor schwierigen Herausforderungen"

Auch wenn ein Abkommen zur Beendigung des Krieges in einzelnen Landesteilen von Syrien nicht in Sicht ist und die Konfliktparteien kein Abkommen zur Beendigung der Kampfhandlungen abgeschlossen haben – die Auseinandersetzungen um den Wiederaufbau und die politische Zukunft des Landes haben längst begonnen. Aber selbst wenn die Waffen eines Tages schweigen sollten, von friedlichen Verhältnissen ist Syrien weit entfernt. Verhaftungen, Folter und Entführungen sind laut Menschenrechtsorganisationen an der Tagesordnung. Die Aufarbeitung der Kriegsverbrechen wird die Bevölkerung über Generationen beschäftigen.  Laut UNICEF gibt es nach acht Jahren Krieg kein syrisches Kind mehr, das nicht von Gewalt und Vertreibung betroffen ist. Mehr als fünf Millionen Kinder sind auf humanitäre Hilfe wie Trinkwasserversorgung oder die Bereitstellung von Notunterkünften angewiesen.

Die Vereinten Nationen und Regierungen, die den notleidenden Frauen, Kindern und Männern in Syrien helfen wollen, stehen vor schwierigen Entscheidungen:

  • Wie können Hilfs- und Aufbauprogramme gestaltet werden, damit sie allen Bevölkerungsteilen zu Gute kommen?  
  • Welche Bedingungen müssen für die Rückkehr von intern vertriebenen und ins Ausland geflüchteten Menschen erfüllt sein?
  • Wie kann in einem noch andauernden Konflikt diese Hilfe konfliktsensibel durchgeführt werden?
  • Welche Rolle kann Europa bei der Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit spielen?  
  • Wie können die Kriegsverbrechen aufgearbeitet werden?
  • Wie kann verhindert werden, dass die Hilfe als parteiisch wahrgenommen wird und das Regime stärkt und legitimiert?

Wir laden herzlich ein, diese und Ihre Fragen gemeinsam mit unseren Podiumsgästen zu diskutieren!

 

Wir bitten Interessierte um Anmeldung über diesen Link

 

Die Weiterleitung dieser Einladung an Interessierte ist ausdrücklich erwünscht.

 

 

Geplanter Ablauf

18.00 Uhr   Einlass

18.30 Uhr   Begrüßung

Reinhard Limbach,   1. Bürgermeister der Bundesstadt Bonn

Susanne Heinke,  BICC (Bonn International Center for Conversion)

 

Podiumsdiskussion mit

Volker J. Oel, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Dr. Salam Said, Freie Universität Berlin

Ralf Südhoff, Centre for Humanitarian Action

Serdar Yüksel MdLund Mitglied im Aufsichtsrat der UNO-Flüchtlingshilfe

Moderation: Dr. Elke Grawert, BICC

 

Die Moderatorin wird syrische Stipendiat_innen von Brot für die Welt und FES aus dem Publikum um Kurzbeiträge bitten.

 

20.15 Uhr     Empfang und Einladung zum Imbiss

 

 

Kooperationspartner

Die Veranstaltung wird anlässlich des Internationalen Friedenstags gemeinsam organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), der Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt), Brot für die Welt und BICC  (Bonn International Center for Conversion) in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn.

 

 

 

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