Ungleiches Deutschland: Antidemokratische Wahlerfolge durch fehlende Daseinsvorsorge

Donnerstag, 24. Juli 2025

 
 
 
 
Illustration: Mehrere Ungleichheitszeichen in den Farben Schwarz, Rot und Gelb werden aus Personen-Piktogrammen gebildet
von Bergsee, blau

 

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der Zustand der Demokratie in Deutschland steht zunehmend unter Druck – sichtbar etwa im wachsenden Zuspruch für antidemokratische Parteien wie der AfD. Gleichzeitig treten regionale Unterschiede immer klarer zutage: Strukturelle Ungleichheiten und der marode Zustand öffentlicher Daseinsvorsorge prägen vielerorts die gesellschaftliche Stimmung.

Unser Projekt „Antidemokratische Wahlerfolge im ungleichen Deutschland“ untersucht, wie diese Aspekte, also Unterschiede bei der staatlichen Fürsorge – etwa bei Bildung, Mobilität oder Gesundheitsversorgung – mit dem Wahlverhalten zusammenhängen. Die zentrale Annahme: Wo staatliche Leistungen fehlen oder als unzureichend wahrgenommen werden, profitieren antidemokratische Kräfte. In der Analyse zeigt sich darüber hinaus: Es geht um mehr als nur objektive Strukturdaten. Auch die subjektiven Wahrnehmungen vor Ort spielen eine entscheidende Rolle – etwa das Gefühl, ob der eigene Ort als lebendig und zukunftsfähig erlebt wird.

Wie lassen sich diese Erkenntnisse in eine gerechte und zukunftsfähige Strukturpolitik übersetzen? Was braucht es, damit staatliche Leistungen tatsächlich dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden? Und können wir so auch unsere Demokratie stärken?

Lesen Sie unsere Ergebnisse in unserer Analyse und unserem Impulspapier nach.

Wir sind auf Ihr Feedback gespannt.

Mit herzlichen Grüßen

Jonathan Overmeyer

 

Antidemokratische Wahlerfolge im ungleichen Deutschland

Heider, Bastian ; Novack, Tessio ; Scheunert, Pauline ; Scholz, Benjamin


Antidemokratische Wahlerfolge im ungleichen Deutschland


demokratiestützende Aspekte der Daseinsvorsorge

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Abgebaut, abgehängt, abgewählt

Bläsius, Julia ; Bollrich, Elisabeth ; Overmeyer, Jonathan


Abgebaut, abgehängt, abgewählt


wie kann Daseinsvorsorge die Demokratie stärken?

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