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der Zustand der Demokratie in Deutschland steht zunehmend unter Druck – sichtbar etwa im wachsenden Zuspruch für antidemokratische Parteien wie der AfD. Gleichzeitig treten regionale Unterschiede immer klarer zutage: Strukturelle Ungleichheiten und der marode Zustand öffentlicher Daseinsvorsorge prägen vielerorts die gesellschaftliche Stimmung.
Unser Projekt „Antidemokratische Wahlerfolge im ungleichen Deutschland“ untersucht, wie diese Aspekte, also Unterschiede bei der staatlichen Fürsorge – etwa bei Bildung, Mobilität oder Gesundheitsversorgung – mit dem Wahlverhalten zusammenhängen. Die zentrale Annahme: Wo staatliche Leistungen fehlen oder als unzureichend wahrgenommen werden, profitieren antidemokratische Kräfte. In der Analyse zeigt sich darüber hinaus: Es geht um mehr als nur objektive Strukturdaten. Auch die subjektiven Wahrnehmungen vor Ort spielen eine entscheidende Rolle – etwa das Gefühl, ob der eigene Ort als lebendig und zukunftsfähig erlebt wird.
Wie lassen sich diese Erkenntnisse in eine gerechte und zukunftsfähige Strukturpolitik übersetzen? Was braucht es, damit staatliche Leistungen tatsächlich dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden? Und können wir so auch unsere Demokratie stärken?
Lesen Sie unsere Ergebnisse in unserer Analyse und unserem Impulspapier nach.
Wir sind auf Ihr Feedback gespannt.
Mit herzlichen Grüßen
Jonathan Overmeyer
Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als parteinahe Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de