Neues Impulspapier: Regulatorische Herausforderungen für eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft
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Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch ihre Spuren reichen weit über Verpackungen, Kleidung und Bauprodukte hinaus – sie belasten inzwischen auch Flüsse, Seen und sogar unser Trinkwasser. Was als technologische Erfolgsgeschichte begann, entwickelt sich zunehmend zu einer rechtlichen und ökologischen Herausforderung.
Die Belastung unserer Gewässer mit Mikroplastik zeigt, wie sehr sich industrielle Innovation und ökologische Risiken ineinander verschränken. Reifenabrieb, unsachgemäße Entsorgung oder Abrieb von Textilien – die Eintragspfade sind vielfältig und schwer zu kontrollieren. Zugleich bleibt die Regulierung hinter den wissenschaftlichen Erkenntnissen zurück: Während sich naturwissenschaftliche Studien häufen, fehlt es auf rechtlicher Ebene oft an klaren Vorgaben, Standards und Zuständigkeiten. Die Frage, wie wir künftig mit Mikroplastik umgehen, berührt damit nicht nur technische, sondern auch rechtliche und gesellschaftliche Aspekte.
Vor diesem Hintergrund untersucht der Impuls „Kunststoffdilemma im Wasserrecht: regulatorische Herausforderungen für eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft" von Dr. Michael Quandt die rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland und Europa. Im Fokus stehen dabei die Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung als zentrale Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge. Die Analyse zeigt auf, wo bestehende rechtliche Regelungen an ihre Grenzen stoßen und welche Reformbedarfe sich für eine wirksame Regulierung ergeben.
Mit freundlichen Grüßen
Max Ostermayer
i.V. Catrina Schläger
Referatsleitung Politische Beratung und Impulse
Abteilung Analyse Planung und Beratung