Migration verstehen
Perspektiven auf das Konzept ,,Sichere Herkunftsstaaten“
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die Frage, welche Staaten als sogenannte „sichere Herkunftsstaaten“ gelten, ist ein zentraler Bestandteil der asylpolitischen Diskussionen in Deutschland und der Europäischen Union. Diese Einstufung bestimmt maßgeblich, wie schnell und auf welcher Grundlage Asylverfahren bearbeitet werden. Ebenso bestimmt sie Voraussetzungen für den Verlust eines einmal erteilten Schutzstatus. Doch was genau bedeutet der Begriff „sicherer Herkunftsstaat“? Wer trifft diese Entscheidungen, und welche Kriterien liegen ihnen zugrunde?
Aktuell wird diese Thematik besonders intensiv am Beispiel Syriens nach dem Regimewechsel diskutiert. Aber auch bei anderen Staaten wie Georgien oder der Republik Moldau sorgt die Einstufung als sicherer Herkunftsstaat für kontroverse Debatten.
In diesem Online-Seminar nehmen wir die gesetzlichen und politischen Grundlagen dieser Praxis genauer unter die Lupe. Wir betrachten, wie sich die Einstufung von Staaten als sicher auf Asylsuchende auswirkt und welche Rolle sie in der aktuellen Flüchtlingspolitik spielt. Gemeinsam beleuchten wir die Zuständigkeiten der Entscheidungsträger in Deutschland und auf EU-Ebene sowie die Umsetzung dieser Regelungen.
Das Ziel des Abends ist es, ein tieferes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge im Fluchtkontext zu schaffen und Raum für einen offenen Dialog zu bieten.
Die Veranstaltung wird parallel auf Deutsch und Englisch gedolmetscht.
Anmeldungen für diese Veranstaltung sind bis zum 16. März 2025 hier möglich.
Mit besten Grüßen
Ihr Team der Friedrich-Ebert-Stiftung