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Kulturpolitik ist streitbar – und das nicht erst seit gestern. Ob es um das Verständnis von Kunst und Kultur, um öffentliche Förderung oder um gesellschaftliche Relevanz geht: Konflikte im Kulturbereich sind vielfältig, komplex und oft von Machtasymmetrien geprägt. Doch was heißt das konkret für Kulturpolitik und -förderung in Zeiten, in denen der gesellschaftliche Konsens über den Wert von Kunst und Kultur zu bröckeln scheint?
In ihrem Impulspapier „Kulturpolitik des Konflikts“ zeigt Friederike Landau-Donnelly, warum Konflikte nicht als Störfaktor, sondern als Gestaltungsressource für Demokratie verstanden werden sollten. Sie bietet ein praxisnahes Werkzeug, um Werte- und Ressourcenkonflikte im Kulturbereich zu erkennen und konstruktiv zu verhandeln.
Der Impuls macht deutlich:
• Wie sich implizite und explizite Kulturpolitik auf Konfliktdynamiken auswirken.
• Warum eine machtkritische, agonistische Konfliktkultur nötig ist.
• Welche sechs Schritte Kulturpolitik und -förderung gehen können, um Konflikte konstruktiv zu nutzen.
Wir laden Sie herzlich ein, sich mit diesen Perspektiven auseinanderzusetzen und sich mit Konflikten in der Kulturpolitik auseinanderzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Crückeberg
Abteilung Analyse, Planung und Beratung
der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.
Referat Politische Beratung und Impulse
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
www.fes.de/apb