Gerechtigkeitscheck Elterngeld
September 2026 | Svenja Pfahl, Stefan Reuyß
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wie gerecht ist das Elterngeld? Welche Ziele hat es seit seiner Einführung vor knapp 20 Jahren erreicht, wo stößt es an Grenzen? Und wie kann eine Reform dazu beitragen, soziale Ungleichheit abzubauen und die Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Müttern und Vätern gerechter zu gestalten?
Aktuell wird wieder intensiv über das Elterngeld diskutiert. Die Bundesregierung hat Reformen angekündigt, gleichzeitig stehen Kürzungen im Raum. Dabei zeigt sich: Auch jetzt schon profitieren nicht alle Eltern gleichermaßen vom Elterngeld. Auch bei der Elterngeldnutzung sind wir von einer gleichberechtigten Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit noch weit entfernt.
Wir wollen genauer betrachten, was das Elterngeld bisher bewirkt hat und welche Zielkonflikte bestehen: Wie kann das Elterngeld stärker zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beitragen? Wie kann es sozial gerecht wirken? Und welche Stellschrauben sind entscheidend, um die unterschiedlichen Lebenslagen von Familien angemessen zu berücksichtigen?
Die FES-Analyse von Svenja Pfahl und Stefan Reuyß zeigt: Zaghafte Nachbesserungen reichen nicht aus. Notwendig sind grundlegende Reformen hin zu einem geschlechtergerechten und sozialen Elterngeld.
Die Publikation finden Sie hier:
Gerechtigkeitscheck Elterngeld
Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns auf die Diskussion.
Mit freundlichen Grüßen
Vanessa Kiesel und Lisa-Marie Schmidt
Familien- und Geschlechterpolitik
Abteilung Analyse, Planung und Beratung
Friedrich-Ebert-Stiftung