Zeitgerechtigkeit - Wie wir Zeit neu denken
Gespräch mit Teresa Bücker (Journalistin und Autorin) und Verena Hubertz (MdB SPD). Moderiert von Julia Kropf
am 25. Juni 2024 von 19.00 bis ca. 20.30 Uhr mit anschließendem Ausklang im Amplifier im Amperium am Humboldthain, Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin
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Zeit ist neben Repräsentation und Geld eine wichtige Dimension von Gerechtigkeit. Mehr Zeit, beispielsweise für Sorge-Arbeit oder Engagement, sollte fairer verteilt und vergütet werden. Hier muss eine umfassende Zeitpolitik ansetzen und sowohl soziale, ökologische als auch individuelle und kollektive Perspektiven berücksichtigen. Denn zeitliche Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich. Für eine gerechte Aufteilung von Zeit müssen wir ein neues Verständnis von Arbeit entwickeln und damit das Konzept der moderne Erwerbsarbeit an sich hinterfragen. Wie können wir zum Beispiel Care-Arbeit oder Ehrenamt mitdenken, die nicht in die Schublade der Erwerbsarbeit passen? Wie stellen wir uns eine menschenorientierte Arbeitswelt mit genügend Zeit für ein gutes Leben vor und wie kann eine neue Zeitkultur ausgestaltet und ausprobiert werden?
Programm
18.45 Uhr > Einlass/Ankommen
19.00 Uhr > Beginn des Gesprächs, bis ca. 20.30 Uhr
Bis 22.00 Uhr > Ausklang mit kleinem Imbiss und Getränken
Anmeldung
Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 24.06.24 hier an.
Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier auf unserer Webseite.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Mit besten Grüßen,
das DenkArt Team
Sarah Klaußner und Ilona Menneking
Friedrich-Ebert-Stiftung
Abt. Analyse, Planung und Beratung
Hiroshimastr. 17
10785 Berlin
Email: denkart@fes.de