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digitale Plattformen prägen zunehmend die öffentliche Kommunikation und verschieben zentrale Funktionen demokratischer Öffentlichkeit in private, kommerziell organisierte Räume. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Frage nach einer gemeinwohlorientierten digitalen Medienordnung an politischer Relevanz. In dieser Publikation analysiert Prof. Dr. Jan Christopher Kalbhenn die verfassungsrechtlichen, politischen und technologischen Grundlagen des mit dem Reformstaatsvertrag eingeleiteten Wandels. Im Zentrum steht die Perspektive, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als digitale Infrastruktur demokratischer Öffentlichkeit weiterzuentwickeln und so einen Beitrag zu Medienvielfalt, Partizipation und digitaler Souveränität zu leisten.
Das Papier zeigt auf, welche Chancen, Herausforderungen und Umsetzungsfragen mit dem Aufbau eines gemeinwohlorientierten digitalen Public Open Space verbunden sind und versteht sich als Impuls für die medienpolitische Debatte.