FES | Erinnerung | Lesung und Gespräch mit Ira Peter und Marlene Gottwald | 24.06.2026 | Speyer

 
 
 
 
 

Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen

Lesung und Gespräch mit Ira Peter und Marlene Gottwald


Wichtig: Der Veranstaltungsort hat sich geändert. Wir treffen uns nun im BrilliantSpaces – Haus Trinitatis, Johannesstraße 6a, 67346 Speyer.


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Rund 2,5 Millionen Russlanddeutsche leben heute in Deutschland. Über sie gibt es viele Vorurteile: Sie seien politisch rechts, sprächen nur Russisch oder verehrten Putin. Die russlanddeutsche Journalistin und Autorin Ira Peter löst diese Vorurteile in ihrem Buch „Deutsch genug?" auf. 

Sie nimmt uns mit auf eine persönliche und gesellschaftliche Spurensuche: von der Scham über die eigene sowjetische Migrationsgeschichte bis hin zum Gefühl des Unerwünschtseins und den Folgen einer verfehlten Integrationspolitik. „Deutsch genug?" erzählt die Geschichte der Russlanddeutschen – einer deutschen Minderheit, deren Weg von der Ansiedlung im Russischen Reich über Deportationen und Diskriminierung bis zur Rückkehr nach Deutschland geprägt ist von Brüchen, Verlusten und Neuanfängen. Es ist eine oft übersehene deutsche Geschichte. 

Wir wollen an dem Abend gemeinsam mit ihr und der Speyerer Landtagsabgeordneten Marlene Gottwald – und Ihnen! – über das Ankommen in Deutschland, über Identitäten und Heimat sprechen. Wir laden Sie ein, mitzudiskutieren und gemeinsam Wege zu finden, Verbindungen sichtbar zu machen, die unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

 

Unser Programm für den Abend:

19.00 Hallo! Begrüßung 

Ellen Diehl, Friedrich-Ebert-Stiftung, Leiterin des Regionalbüros Rheinland-Pfalz | Saarland 

Lesung „Deutsch genug? Warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen.“ Ira Peter, Autorin und Journalistin

Gespräch mit Ira Peter, Dr. Marlene Gottwald, MdL, und Ihnen

20.30 Verabschiedung und Ausklang (mit Möglichkeit für Buchkauf und Signaturen)

 

Der Eintritt ist frei.

Wir bitten um Anmeldung, um einen Platz garantieren zu können.

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

 

In Kooperation mit o[s]tklick

 
 

 

Organisatorische Hinweise

Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an die für die Organisation verantwortliche FES-Mitarbeiter_in. 

Auf der Veranstaltung können Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos durch die Mitarbeitenden der FES gemacht werden, mit deren auch späterer Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären. Dies wird zu Beginn jeder Veranstaltung individuell kommuniziert.

 

 

Viele weitere interessante Inhalte finden Sie auf unserer Website www.fes.de. Hier finden Sie Informationen über uns, unser Engagement und unsere Angebote. Sie können sich zu FES-Veranstaltungen persönlich anmelden oder online teilnehmen, FES-Publikationen lesen und auf unseren Plattformen im Sozialen Netz mitdiskutieren.

 

Über die FES

Wer wir sind: Die FES ist die älteste politische Stiftung Deutschlands. Benannt ist sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten. Als politische Stiftung orientieren wir unsere Arbeit an den Grundwerten der Sozialen Demokratie: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Als gemeinnützige Institution agieren wir unabhängig und möchten den pluralistischen gesellschaftlichen Dialog zu den politischen Herausforderungen der Gegenwart befördern. www.fes.de