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2007 hatte Ecuador die fortschrittliche Idee, für Kompensationszahlungen der internationalen Gemeinschaft auf die Ausbeutung seiner natürlichen Ölreserven im Yasuní Nationalpark zu verzichten. Dadurch hätte sowohl ein global bedeutendes Ökosystem als auch das kulturelle Erbe dort lebender Indigener erhalten werden können. Doch die Initiative scheiterte und im Yasuní Nationalpark wurde und wird Erdöl intensiv gefördert.
Heute blickt die internationale Gemeinschaft auf die verheerenden Waldbrände in Brasilien, Paraguay, Kolumbien und Bolivien und wieder stehen wir vor der Frage, ob sich wirtschaftliche Interessen mit Umwelt- und Ressourcenschutz vereinbaren lassen.
Zur Vorführung des englisch untertitelten Dokumentarfilms „The curse of abundance“
am Donnerstag den 19. September 18:30 Uhr im Yorck Kino, Yorckstr. 86, Berlin-Kreuzberg
mit anschließender Podiumsdiskussion laden wir herzlich ein.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Human Rights Film Festival Berlin statt. Karten können online oder an der Kinokasse gekauft werden.
An der Podiumsdiskussion nehmen teil:
- Christoph Strässer, ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
- Lia Polotzek, Referentin für Wirtschaft, Finanzen und Handel beim Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND)
- Josephine Koch, Referentin D-EITI – Transparenz im Rohstoffsektor beim Forum Umwelt und Entwicklung, sowie Mitglied bei der sozialen Bewegung YASunidos
- Moderation: Katharina Schwirkus, Journalistin