MUSTER: FES-Einladung | Fünf Jahre Friedensabkommen in Kolumbien | digitales Fachgespräch: 9.12.2021

 
 
 
 
Bild: Buchcover: The Entanglements of Peace von FES

 

%Anrede%,

die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) lädt ein zu einem digitalen Fachgespräch Ohne Frieden ist alles nichts. Fünf Jahre Friedensabkommen in Kolumbien am Donnerstag, 9.12.2021, 16.00-17.30 Uhr.

Mit Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen dem kolumbianischen Staat und der Guerilla FARC endete 2016 einer der längsten bewaffneten Konflikte der Welt. Der Friedensprozess machte Hoffnung und galt als vorbildhaft. Fünf Jahre später steht die kolumbianische Gesellschaft erneut vor einem Abgrund eskalierender Gewalt, der sich besonders gegen diejenigen Menschen richtet, die sich für einen friedlichen demokratischen Wandel einsetzen. Zwar ist der kriegerische Konflikt beigelegt, aber verschiedene Gewaltakteure sind weiter aktiv, und die strukturellen Probleme und sozialen Konflikte des Landes bleiben ungelöst. Es besteht die Gefahr, dass Kolumbien in einer Situation verharrt, die weit entfernt ist von einem Frieden, der mehr ist als die Abwesenheit von Krieg.

Vor diesem Hintergrund ist die Studie “Los Enredos de la Paz: Reflexiones Alrededor del Largo Camino de la Transformación del Conflicto Armado en Colombia” (ES / ENG) erschienen. Die Studie ist Teil eines größeren Forschungsvorhabens der Institutionen Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), German Institute for Global and Area Studies (GIGA) und FES zur Untersuchung der Konfliktdynamiken in verschieden Weltregionen. Frieden wird hier als Prozess analysiert, um die Voraussetzungen für eine nachhaltige Friedensentwicklung im jeweils lokalen Kontext besser zu verstehen.

  • Wo steht der Friedensprozess in Kolumbien nach fünf Jahren, und was sind die Perspektiven?
  • Welche Rolle spielt die internationale Gemeinschaft für die Friedensentwicklung?
  • Was verstehen wir unter Frieden? Brauchen wir einen umfassenderen Friedensansatz?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit den beiden Herausgeberinnen der Pilotstudie in Kolumbien, Dr. Sabine Kurtenbach, Lead Researcher des GIGA Instituts für Lateinamerika-Studien, und Kristina Birke Daniels, Leiterin des Büros der FES in Kolumbien, sowie dem außenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagfraktion, Dr. Nils Schmid, diskutieren.

Wir bitten um Anmeldung für das digitale Fachgespräch bis zum 6.12.2021 unter info.lak@fes.de.

Bis spätestens 9.12.2021 erhalten Sie einen Zugangslink zu unserem Zoom-Raum. Wenn Sie nach diesem Zeitpunkt keine E-Mail erhalten haben, schauen Sie bitte auch in Ihren Spam-Ordner.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen

Valeska Hesse
Leiterin des Referats Lateinamerika und Karibik der FES

 

 

Über die FES in Lateinamerika und Karibik

Seit über 50 Jahren vertritt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Werte der sozialen Demokratie in Lateinamerika und der Karibik. Über ihr Netzwerk von 17 Büros setzt sie sich in 19 Ländern der Region für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden und internationale Solidarität ein. Partner sind politische Parteien, Parlamente, Gewerkschaften, Medien und zivilgesellschaftliche Gruppen. weitere Informationen