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Brasilien durchläuft aktuell mehrere, simultane Krisen: politisch, wirtschaftlich, ökologisch, sozial. Diese multiplen Krisen bedingen und vertiefen sich wechselseitig, während das Land immer tiefer in eine beinahe dystopische Sackgasse geführt wird. Der Bedarf an Analyse, Aufklärung und öffentlicher Aufmerksamkeit begründet das Projekt der Veranstaltungsreihe Berliner Brasiliendialoge, in der sich Wissenschaftler*innen, Publizist*innen, Politiker*innen, Künstler*innen, Student*innen und Aktivist*innen aus Brasilien und Deutschland frei austauschen und voneinander lernen können.
Wir laden Sie herzlich zur 8. Veranstaltung der Reihe ein:
#8 | 09.02.2021 | 18:00-20:00 Uhr | Deutschland-Brasilien: Konvergenzen und Divergenzen
Die enge deutsch-brasilianische Kooperation auf wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, zivilgesellschaftlicher und kultureller Ebene impliziert gegenseitige Verantwortungen. Die Gäste beleuchten die Kooperation der beiden Länder auf diesen verschiedenen Ebenen und analysieren, unter welchen Bedingungen diese Zusammenarbeit Umweltprobleme und Gefährdungen der Demokratie und Menschenrechte in Brasilien entschärft bzw. womöglich intensiviert.
mit Daisy Ribeiro (Menschenrechtsorganisation "Terra de Direitos", Brasilien), Júlia Esther Castro França (Processo de Articulação e Diálogo - PAD, Brasilien), Omid Nouripour (MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Deutschland), Yasmin Fahimi (MdB, SPD, Deutschland), Heike Hänsel (MdB, Die Linke, Deutschland)
Moderation: Christian Russau (FDCL, Dachverband der Kritischen Aktionär_innen)
Ko-Moderation: Birte Keller (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Anmeldung für #8 hier!
Die Veranstaltung wird im Originalton über Mecila’s YouTube übermittelt.
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Die nächste und letzte Veranstaltung der Reihe ist:
#9 | 16.02.2021 | Ausblick: der Wiederaufbau unserer gemeinsamen Zukunft
Die gesamte Veranstaltungsreihe findet in zoom mit Portugiesisch-Deutsch-Simultandolmetschung statt, zusätzlich wird ein Livestream im O-Ton der Veranstaltungen gesendet.
eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) mit Lateinamerika-Institut (LAI) der Freien Universität Berlin (FU Berlin), Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America (mecila), Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS),Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika/Brasilien Initiative Berlin (FDCL/BIB), katholisches Hilfswerk Misereor (MISEREOR), Lateinamerika-Forum (LAF) und Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln (UzK)
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Valeska Hesse
Leiterin des Referats Lateinamerika und Karibik