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Brasilien durchläuft aktuell mehrere, simultane Krisen: politisch, wirtschaftlich, ökologisch, sozial. Diese multiplen Krisen bedingen und vertiefen sich wechselseitig, während das Land immer tiefer in eine beinahe dystopische Sackgasse geführt wird. Der Bedarf an Analyse, Aufklärung und öffentlicher Aufmerksamkeit begründet das Projekt der Veranstaltungsreihe Berliner Brasiliendialoge, in der sich Wissenschaftler*innen, Publizist*innen, Politiker*innen, Künstler*innen, Student*innen und Aktivist*innen aus Brasilien und Deutschland frei austauschen und voneinander lernen können.
Wir laden Sie herzlich zur 7. Veranstaltung der Reihe ein:
#7 | 02.02.2021 | 18:00-20:00 Uhr | Menschenrechte unter Beschuss: Herausforderungen und Perspektiven
Unter dem Motto „Menschenrechte für rechte Menschen“ stellen die brasilianischen Rechtskonservativen die Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte in Frage, welche bürgerlich-politische und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte untrennbar miteinander verschränken. Die Instrumente zum Schutz der Menschenrechte werden aktuell in Brasilien systematisch geschwächt und Menschenrechtsaktivist*innen zunehmend bedroht und kriminalisiert. Das Panel diskutiert die gegenwärtigen Gefährdungen der Menschenrechte in Brasilien und die Reaktionen darauf seitens der Judikative, der Zivilgesellschaft und der internationalen Kontrollorgane.
mit Oscar Vilhena Vieira (Jurist, FGV, Brasilien), Paulo César Carbonari (Nationale Bewegung für Menschenrechte MNDH, Brasilien), Bianca Santana (Coalizão Negra, Brasilien), Sônia Guajajara (indigene Aktivist_in, Brasilien)
Moderation: Camila Abreu (FDCL)
Ko-Moderation: Stefan Ofteringer (MISEREOR)
Anmeldung für #7 hier!
Die Veranstaltung wird im Originalton über Mecila’s YouTube übermittelt.
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Die nächsten Veranstaltungen sind:
#8 | 09.02.2021 | Deutschland-Brasilien: Konvergenzen und Divergenzen
#9 | 16.02.2021 | Ausblick: der Wiederaufbau unserer gemeinsamen Zukunft
Die gesamte Veranstaltungsreihe findet in zoom mit Portugiesisch-Deutsch-Simultandolmetschung statt, zusätzlich wird ein Livestream im O-Ton der Veranstaltungen gesendet.
eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) mit Lateinamerika-Institut (LAI) der Freien Universität Berlin (FU Berlin), Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America (mecila), Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS),Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika/Brasilien Initiative Berlin (FDCL/BIB), katholisches Hilfswerk Misereor (MISEREOR), Lateinamerika-Forum (LAF) und Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln (UzK)
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Valeska Hesse
Leiterin des Referats Lateinamerika und Karibik