Einladung | digitale Veranstaltungsreihe: Berliner Brasiliendialog, Brasilien im multiplen Krisenmodus | #2 am 08.12.2020

 
 
 
 
Bild: Logo der Veranstaltungsreihe mit Kooperationspartnern von MECILA | https://de.depositphotos.com/

 

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Brasilien durchläuft aktuell mehrere simultane Krisen: Politisch setzt der Zuwachs des Rechtsextremismus die demokratischen Institutionen und das demokratische Miteinander immer mehr unter Druck. Wirtschaftlich verfestigt sich die seit 2015 anhaltende Stagnation durch die politische Verharmlosung der Pandemie und die daraus folgende unkontrollierte Verbreitung des Corona-Virus. Ökologisch führen bewusste Lockerungen von Umweltauflagen und die gezielte Schwächung der Umweltschutzinstitutionen zu einer beispiellosen ökologischen Krise.

Die Veranstaltungsreihe Berliner Brasiliendialog bietet Analysen dieser multiplen Krisen und einen Raum zum Austausch für Wissenschaftler*innen, Journalist*innen, Politiker*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen aus Brasilien und Deutschland sowie für den Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit.

Die gesamte Veranstaltungsreihe findet in zoom mit Portugiesisch-Deutsch-Simultandolmetschung statt, zusätzlich wird ein Livestream im O-Ton der Veranstaltungen gesendet. Wir laden Sie herzlich zur 2. Veranstaltung mit dem Titel "Kulturkämpfe und politischer Widerstand" am 08.12.2020 ein, mehr dazu s. u.

eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) mit Lateinamerika-Institut (LAI) der Freien Universität Berlin (FU Berlin), Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America (mecila), Heinrich-Böll-Stiftung (HBS), Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS),Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika/Brasilien Initiative Berlin (FDCL/BIB), katholisches Hilfswerk Misereor (MISEREOR), Lateinamerika-Forum (LAF) und Global South Studies Center (GSSC) der Universität zu Köln (UzK)

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Valeska Hesse

Leiterin des Referats Lateinamerika und Karibik

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#2 | 08.12.2020 | 18:00-20:00 Uhr | Kulturkämpfe und politischer Widerstand:

Der politische Rechtsruck in Brasilien wäre - wie in den meisten vergleichbaren Fällen - ohne die gezielt durchgeführte Spaltung der Gesellschaft nicht denkbar. Die Gäste berichten und diskutieren, wie gesellschaftliche Spaltung betrieben wird, wie man sich ihr widersetzt und sie überwindet.

mit Deborah Diniz (Anthropologin | UnB), Andrea Dip (Journalistin),  Jup do Barrio (Künstlerin, Trans-Aktivistin), Vilma Reis (Soziologin, Kollektiv Luiza Mahim)

Moderation: Peter W. Schulze (GCSC, Mecila)

Anmeldung für #2 hier!

Die Veranstaltung wird im Originalton über Mecila’s YouTube übermittelt.

 

 

Über die FES in Lateinamerika und Karibik

Seit über 50 Jahren vertritt die Friedrich-Ebert-Stiftung die Werte der sozialen Demokratie in Lateinamerika und der Karibik. Über ihr Netzwerk von 18 Büros setzt sie sich in 19 Ländern der Region für soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Frieden und internationale Solidarität ein. Partner sind politische Parteien, Parlamente, Gewerkschaften, Medien und zivilgesellschaftliche Gruppen. weitere Informationen