Pressemitteilung

Donnerstag, 19. Juni 2025

 
 
 
 

+++ Sperrfrist 23.6.25, 6 Uhr (22.6.25, 16 Uhr für Print/Digitalausgaben/Vorankündigungen) +++


Studie: Die Zukunft der NATO


Hat die NATO eine Zukunft? Und wenn ja, wie könnte die aussehen? Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung untersucht die Debatten zur Zukunft des Verteidigungsbündnisses in 14 ausgewählten Ländern - und zeigt in vielen Fragen deutliche Unterschiede zwischen den NATO-Staaten.

Nachdem die russische Vollinvasion der Ukraine die NATO zunächst wiederbelebt hatte, stürzte die Wiederwahl von Donald Trump das Bündnis in eine existenzbedrohende Krise. Ob und in welcher Form die NATO eine Zukunft hat, wird seitdem in den Mitgliedstaaten kontrovers diskutiert: Gelingt es, die USA an Bord zu halten? Kann der Verlust einer US-Führung durch eine engere europäische Zusammenarbeit ersetzt werden? Oder muss die NATO in Zukunft primär auf eine „Koalition der Willigen“ setzen?

Kollektive Selbstverteidigung ja, aber wie?

Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zeigt, wie unterschiedlich die Zukunft der NATO in 14 ausgewählten Ländern diskutiert wird. Zumindest, was die gemeinsame Mission angeht, scheint weitgehend Klarheit zu herrschen: Die kollektive Selbstverteidigung steht durch die russische Bedrohung wieder im Mittelpunkt. In vielen anderen Fragen gibt es allerdings teils gravierende Unterschiede – insbesondere zwischen Mitgliedsländern der Nordostflanke und der Südflanke: Wie soll man der russischen Bedrohung begegnen, durch Abschreckung oder Ansätze der kooperativen Sicherheit? Wie umgehen mit China? Wie hoch sollen die Verteidigungsausgaben sein? Und welche Rolle kann und soll atomare Abschreckung spielen?
 

Grafik 3: Wie mit Russland umgehen?
Bild: Grafik 3 „Wie mit Russland umgehen?“ von © Friedrich-Ebert-Stiftung 2025


Für die Studie haben die Autoren ein Sample von 11 der 32 NATO-Mitgliedsländer ausgewählt: die USA als Führungsmacht, Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich (UK), Italien und die Niederlande als zentral- beziehungsweise südeuropäische Mittelmächte, Polen und Litauen als Vertreter der Ostflanke, die Türkei als Exponentin der Südflanke, sowie die beiden Neumitglieder im Nordosten, Finnland und Schweden. Ergänzend kommen dazu die Debatten außerhalb des Bündnisses: In China, Russland und der Ukraine. Eine weitere Teilstudie beschäftigt sich mit den NATO-internen Debatten.


Pressematerialien

Sämtliche Teilstudien sowie druckfähige Grafiken können Sie vorab hier herunterladen.

Die Studien mit allen Zusatzmaterialien werden nach Ende der Sperrfrist (23.6.25, 6 Uhr) auf dieser Landingpage veröffentlicht.


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Johannes Damian, Leiter Presse und Präsentation, Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.,

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