%Anrede%,
der Koalitionsvertrag der neuen schwarz-roten Regierungskoalition deutet bereits an, dass auf Beschäftigte, Arbeitssuchende und damit auch auf Familien neue Zeiten zukommen. Unwägbar ist zu diesem Zeitpunkt, wie arbeitsmarkt-, sozial- sowie zeitpolitische Maßnahmen ausgestaltet werden und ob Finanzierungsvorbehalte vieles konterkarieren werden. Mit dem Sondervermögen sollen wiederum neue Investitionen in die Infrastruktur und für den Klima- und Transformationsfonds möglich werden. Wie kann gesichert werden, dass diese Investitionen auch unter gleichstellungspolitischen Gesichtspunkten wirksam eingesetzt werden? Wird die Chance genutzt, konsequentes Gender Budgeting einzuführen, und so auch Forderungen aus dem Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung nachzukommen?
Wir laden herzlich ein zu dem diesjährigen Netzwerktreffen in hybridem Format und einem Fachgespräch am folgenden Tag in Präsenz.
4. Juni 2025, Netzwerktreffen „Gerechte Zeiten“:
Am 4. Juni nachmittags findet das Netzwerktreffen statt. Wir wollen diskutieren, ob und in welcher Form eine geschlechtergerechte Zeitpolitik in der neuen Regierung eine Rolle spielen wird. Dazu sprechen wir über gemeinsame Schnittstellen, Synergien und notwendige Forschungsaktivitäten. Aktuelle Gesetzesvorhaben, tarifpolitische Forderungen oder Begleitprozesse innovativer feministischer (Arbeits-)Zeitpolitik stehen im Fokus unseres Austauschs. Neben Kurzberichten (3 Minuten) aus unserer jeweiligen Arbeit wird die Sozialwissenschaftlerin Dr. Yvonne Lott (WSI) die neueste Studie zur Zeitpolitik der HBS vorstellen. Bitte meldet auch gerne schon jetzt, welche Forschungsvorhaben oder Projekte ihr kurz vorstellen wollt! (vanessa.kiesel@fes.de) Hybrid bedeutet: Präsenztreffen in Berlin, für diejenigen, die es ermöglichen können. Wir können diesmal leider keine Übernachtungskosten übernehmen. Eine Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich).
5. Juni 2025, Das Fachgespräch „Gleichstellung in der sozial-ökologischen Transformation“
Am Vormittag des folgenden Tages stellen wir das Gutachten „Gleichstellung in der sozial-ökologischen Transformation“ der Sachverständigenkommission für den Vierten Gleichstellungsbericht vor und wollen in einem Fachgespräch mit Expert:innen, Gewerkschafter:innen und Politiker:innen über die Handlungsempfehlungen sprechen. Wie kann mit den Mitteln des Klima- und Transformationsfonds, aber auch durch weitere institutionelle Verankerungen und strukturelle Verbesserungen die sozial-ökologische Transformation von der neuen Bundesregierung geschlechtergerecht ausgestaltet werden? Hierzu begrüßen wir ebenfalls die aktive Teilnahme unseres Netzwerks. Aus organisatorischen Gründen wird dieses Fachgespräch nur in Präsenz in Berlin stattfinden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung trägt die Kosten für Räume und Verpflegung an beiden Tagen.
Wir bitten bis spätestens 25. April 2025 um eine verbindliche Nachricht zur Teilnahme und ob wir an beiden Tagen mit Dir/Ihnen rechnen dürfen. Für inhaltliche Nachfragen stehen Vanessa Kiesel (vanessa.kiesel@fes.de) oder Dr. Stefanie Elies (stefanie.elies@fes.de) und bei Fragen zur Organisation und zur Anmeldung Katharina van Zanten (katharina.vanzanten@fes.de) zur Verfügung.
Wir melden uns dann im Mai noch einmal mit Programm und weiteren Details.
Mit den besten Grüßen und Wünschen für die kommenden Feiertage,
Dr. Stefanie Elies (Leiterin Referat Demokratie, Gesellschaft und Innovation der FES)
Friedrich-Ebert-Stiftung
Politische Bildung und Dialog
Demokratie, Gesellschaft & Innovation
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin
www.fes.de/dgi