Freikarten für Julia Ebner: „Massenradikalisierung. Wie die Mitte Extremisten zum Opfer fällt“ am 05.04.2023 - Vortrag und Diskussion zur Buchveröffentlichung

 
 
 
 
 

Noch vor wenigen Jahren zielten Extremist:innen auf den Rand, auf Einzelgänger:innen und tendenziell Verlorene. Doch seit der Coronapandemie, dem Sturm auf das US-Kapitol und dem Ukraine-Krieg scheint Radikalisierung zum Massenphänomen geworden. Als Extremismusforscherin will Julia Ebner verstehen, warum so viele anfällig sind für radikale Ideen, welche Strukturen und Mechanismen dahinterstehen und was jetzt endlich unternommen werden muss im Kampf um Gerechtigkeit und Demokratie.

Nach vielen Jahren wissenschaftlicher Arbeit und Recherche, nach zahlreichen verdeckten Einsätzen, glaubte Julia Ebner ihren Forschungsgegenstand zu kennen. Doch mit der Pandemie beginnt eine ungeahnte Eskalation. Nun scheren in jedem Freundeskreis, in jeder Familie Leute aus: Massenbewegungen, rekrutiert aus der Mitte der Gesellschaft, entstehen – Querdenken, QAnon, Impfgegner:innen –, radikal und brandgefährlich. Für Julia Ebner folgen intensive Beobachtung, online wie offline, wissenschaftliche Auswertung, riskante Undercover-Missionen, um den Bauplan der Massenradikalisierung freizulegen und laut Alarm zu schlagen.

Julia Ebner, geboren 1991 in Wien, forscht am Institute for Strategic Dialogue in London sowie am Centre for the Study of Social Cohesion an der Universität von Oxford zu Extremismus. Als Expertin arbeitet sie mit Regierungsorganisationen und Polizeiorganen zusammen, berät UN, NATO und die Weltbank in Fragen des Extremismus. Ihr Buch Radikalisierungsmaschinen wurde 2020 als »Wissenschaftsbuch des Jahres« ausgezeichnet, war SPIEGEL-Bestseller und stand auf der Sachbuch-Bestenliste. Mit Massenradikalisierung schaut sie nun auf die Radikalisierung der Mitte. Julia Ebner ist Trägerin u.a. des Dr. Caspar Einem Preis 2022 und des Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2018.

Wir freuen uns, in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag Julia Ebner in Berlin begrüßen zu können. Sie wird ihr neues Buch im Gespräch mit Svea Eckert (NDR) vorstellen und mit den Anwesenden diskutieren. Das Projekt gegen Rechtsextremismus der Friedrich-Ebert-Stiftung darf für die Veranstaltung noch einige wenige Gästelistenplätze vergeben.

HIER finden Sie das Anmeldeformular. Bitte beachten Sie, dass die Karten erst nach Bestätigung vergeben werden.

 

Mittwoch, 05. April 2023

Beginn: 20 Uhr

Volksbühne Berlin, Roter Salon
(Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Linienstraße 227, 10178 Berlin)

 

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Julia Ebner und Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

Franziska Schröter & Tobias Silbermann

 

Friedrich-Ebert-Stiftung, Projekt Gegen Rechtsextremismus

Referat Demokratie, Gesellschaft und Innovation (DGI/PBD)

 

www.fes.de/dgi *** www.fes.de *** www.fes-gegen-rechtsextremismus.de *** www.fes.de/mitte-studie

 
von Suhrkamp
 

 

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