Liebe Interessierte,
in den 1960er und 70er Jahren wurden Menschen aus der Türkei als sogenannte „Gastarbeiter:innen“ von der Bundesrepublik Deutschland angeworben. Von Anfang an gab es etwas, das sie immer begleitet hat und Bestandteil ihrer Kultur war: ihre Musik – als gemeinschaftsstiftendes Element, als Ausdruck von politischem Widerstand und Empowerment und auch von Lebensfreude.
Nach seinem Erfolg bei der diesjährigen Berlinale (Panorama Publikumspreis) und vielen anderen Filmfestivals startete der Dokumentarfilm LIEBE, D-MARK UND TOD (Originaltitel: Aşk, Mark ve Ölüm) am 29. September 2022 offiziell in den deutschen Kinos. Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie und Euch herzlich ein zur Vorführung des Films am 27. Oktober 2022 um 18 Uhr im Cineplex Alhambra (Seestr. 94, 13353 Berlin). Mit einem Grußwort von Mathias Schulz MdA, Wahlkreisabgeordneter im Wedding. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten (s.u.).
Rhythmisch und lebendig erzählt Regisseur Cem Kaya die Geschichte der eigenständigen und weitgehend unbekannten Musik der Einwanderer:innen aus der Türkei sowie ihrer Kinder und Enkelkinder in Deutschland. Im Anschluss an die Vorführung begrüßen wir ihn zum Filmgespräch mit dem Publikum. Moderiert wird die Veranstaltung von der Filmwissenschaftlerin und Filmemacherin Canan Turan.
Die Kino-Lounge steht zum Ausklang für weiteren Austausch bei Getränken & Snacks zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihr/Euer Kommen!
Viele Grüße,
Ihr Team der FES