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am Vorabend des Tages des Mauerfalls vor 34 Jahren laden wir Sie sehr herzlich zur Präsentation des Dossiers „Zukunft erproben. Theaterarbeit in Ostdeutschland“ am 8. November 2023 von 17.00 -19.30 Uhr im Chamäleon Theater Berlin (Hackescher Markt) ein.
Intendant*innen und kulturpolitische Akteur*innen haben sich mit folgenden Fragen auseinandergesetzt:
- Wo stehen wir bundesweit eigentlich in puncto Repräsentation von Ostdeutschen in der künstlerischen Leitung von Theaterhäusern mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung?
- Wo genau sind (noch) Hürden, wo fängt die “gläserne Decke” für Ostdeutsche an?
- Und wie blicken Intendant*innen auf die Zukunft der Theater und der politischen Öffentlichkeit in (Ost)Deutschland, was können künftige Funktionen, Strukturen und Rollen der Theaterhäuser – gerade in ländlichen Räumen – sein?
Nähere Informationen zum Dossier und der Präsentation finden Sie auch hier.
Ausgangspunkt des Dossiers bildet eine Datensichtung zum Thema Repräsentation von Ostdeutschen in den künstlerischen Intendanzen der Darstellenden Künste in der Spielzeit 2023/2024, die Hürden konkret benennen und lokalisieren kann.
Die Intendant*innen berichten zudem von Arbeitsbedingungen, von strukturellen Herausforderungen, Potenzialen und Reformbedarfen an den Theaterhäusern in Ostdeutschland. Längst denken die kulturpolitischen Akteure über ein Theater der Zukunft nach. Gerade in ländlichen, strukturschwachen Räumen gehört das Theater mitunter zu den letzten öffentlichen Räumen im Ort. Das Theater in Ostdeutschland ist ein wichtiger Teil des zivilgesellschaftlichen Engagements und eine Folie für Probleme, Widersprüche, aber auch Gestaltungsräume in unserer Gesellschaft. Wir brauchen Veränderung – die Lust auf Mitgestaltung macht und alle mitnimmt!
Sie sind herzlich eingeladen!
Herausgegeben von Franziska Richter für die Friedrich-Ebert-Stiftung, Referentin Kultur&Politik/Politik in Ostdeutschland.
Programm
17.00 Uhr Grußworte: Anke Politz, Intendantin Chamäleon-Theater
und digitales Grußwort von Dr. Sabine Fandrych, Geschäftfsführerin der Friedrich-Ebert-Stiftung
17.20 Uhr Vorstellung & Streifzüge durch das Dossier
Dr. Peggy Mädler und Therese Schmidt (Autor*innen des Dossiers) und Franziska Richter, Referentin Kultur&Politik/Politik in Ostdeutschland, Friedrich-Ebert-Stiftung, Herausgeberin
17.40 Uhr Gesprächsrunde mit Intendant*innen & Akteur*innen des Dossiers, mit
Bettina Jahnke, Intendantin Theater Potsdam, Dr. Ute Lemm, Intendantin Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Carsten Schneider, Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland, Hasko Weber, Generalintendant Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Co-Vorsitzender der Intendant:innengruppe im Deutschen Bühnenverein, Lukas Rietzschel, Autor
Moderation: Cosima Schmitt, freie Journalistin (u.a. Die ZEIT)
Ab 18.45 Uhr Möglichkeit für vertiefende Gesprächsrunden mit Autor*innen & Akteur*innen des Buches & Networking:
Gesprächstische u. a. mit: Annica Happich und Laura Kiehne (ensemble netzwerk) , Dr. Torben Ibs (Journalist, Dramaturg, Theaterwissenschaftler), Dr. Peggy Mädler (Dramaturgin & Autorin), Therese Schmidt (Regisseurin), Anna Volkland (Theaterwissenschaftlerin).
Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 7.11. 2023 hier an.
Für Nachfragen zu den Inhalten des Dossiers steht Ihnen Franziska Richter unter franziska.richter@fes.de gern zur Verfügung.
Wir freuen uns auf die Gespräche und Begegnung mit Ihnen!
Franziska Bongartz und Franziska Richter
Friedrich-Ebert-Stiftung
Referat Demokratie, Gesellschaft & Innovation
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