Fehlender Wohnraum in den Städten, rasante Mietsteigerungen und überteuertes Wohneigentum haben das Wohnen in der Stadt zu einem Luxusgut werden lassen. Alleinerziehende, Familien, Studierende und Menschen, mit geringen Einkommen oder geringer Rente, können sich „ihren“ Stadtteil nicht mehr leisten. Das Ideal einer sozial gemischten Stadt spielt eine untergeordnete Rolle.
Als erstes Bundesland will Berlin ein Gesetz zur Deckelung von Mieten beschließen.
Das wird aktuell sehr unterschiedlich diskutiert.
Ebenso die Frage, ob Enteignungen eine Lösung gegen Wohnungsnot sein könnten?
Wie können möglichst zeitnah mehr bezahlbare Wohnungen gebaut werden?
Welche neuen Wohnformen und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Und wie kann das alte Modell der Genossenschaften gefördert werden?
Wie wollen wir in Zukunft in den Städten zusammen leben?
Sie sind herzlich eingeladen mi mit uns und unseren Gästen im FORUM Volkshochschule Köln zu diskutieren:
Programm
18.00 Uhr Begrüßung
Jeanette Rußbült, Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung
Vortrag
apl. Prof. Dr. Björn Egner, Institut für Politikwissenschaft, Technische Universität Darmstadt
Podiumsdiskussion
apl. Prof. Dr. Björn Egner, TU Darmstadt
Sascha Gajewski, Stadtraum 5und4
Silke Gottschalk, Geschäftsführerin des Deutschen Mieterbundes NRW
Mike Homann, Bezirksbürgermeister in Rodenkirchen
Maren Krätzschmar, die Neuerburg e.V. Köln (Teil des Mietshäuser Syndikat e.V.)
Prof. Dr. Michael Voigtländer, Institut der deutschen Wirtschaft, Köln
Moderation: Anke Bruns, Journalistin
20.00 Uhr Ende der Veranstaltung und Ausklang
Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung. Wir freuen uns über ihre Anmeldung und nehmen sie gerne direkt unter diesem Link bis zum 25.11.2019 entgegen.