Roundtable: Verfassung ohne Diskriminierung in Bosnien und Herzegowina

 
 
 
 

12. November 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich zu folgendem Roundtable einladen:

Donnerstag, 12. November 2026
9:00–11:00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 2, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin, Raum 1.01

Mehr als 30 Jahre nach dem Dayton-Friedensabkommen enthält die Verfassung von Bosnien und Herzegowina weiterhin diskriminierende Bestimmungen. Die Umsetzung der entsprechenden Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte ist zugleich eine zentrale Voraussetzung für Fortschritte im EU-Beitrittsprozess.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat hierzu einen Dialogprozess mit Expert_innen und Vertreter_innen der Zivilgesellschaft unterschiedlicher ethnischer und politischer Perspektiven initiiert. Die gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen für eine diskriminierungsfreie Verfassung (Umsetzung des Sejdić-Finci Urteils) möchten wir im Rahmen des Roundtables mit den Expert_innen Dejan Šajinović, Journalist, Tageszeitung Nezavisne Novine aus Banja Luka sowie unseren Kolleginnen Sarah Hees-Kalyani, Büroleiterin FES BiH und Tanja Topić, Programmkoordination FES Banja Luka, vorstellen und diskutieren. 

Zugleich möchten wir nach den Wahlen vom 4. Oktober 2026 einen Blick auf die politischen Perspektiven Bosnien und Herzegowinas werfen: Welche Spielräume bestehen für Verfassungsreformen und welche Chancen eröffnen sich für den weiteren EU-Integrationsprozess auch angesichts des ungebrochen starken Einflusses ehtno-nationalistischer Kräfte.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung bis zum 6. November an cornelia.friese@fes.de.

Mit freundlichen Grüßen

Kirsten Schönefeld

 

Referentin Referat Europa & Nordamerika (ENA)

Kirsten Schönefeld, Internationale Zusammenarbeit, Friedrich-Ebert-Stiftung e.V.,
Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin, Telefon +49 30 26935 -7728, kirsten.schoenefeld@fes.de