Anfang der 2000er wachsen zwei Brüder in der ostdeutschen Provinz auf. Ihr Alltag ist geprägt von zu viel Alkohol, Arbeitslosigkeit und einer DDR-Vergangenheit, von der sie sich nicht befreien können. Als der Hausbau scheitert, zerfällt die Familie vor ihren Augen. Der Perspektivlosigkeit und Langeweile versuchen sie in den angrenzenden Wäldern und Feldern zu entfliehen.
Der Film beleuchtet die Radikalisierung zweier Jugendlicher in Ostdeutschland. Der ältere Bruder verspürt Sinn und Zugehörigkeit zu einer Gruppe, die Abenteuer versprechen, aber Gewalt und Fremdenhass meinen. Als ein Flüchtlingsheim im Ort entstehen soll, eskaliert die Situation. Dem Film gelingt es, die Problematik des Rechtsextremismus auf Augenhöhe mit den Protagonist:innen zu behandeln, ohne dabei auf stereotype Darstellungen ostdeutscher Verhältnisse zurückzugreifen.
Dazu laden wir Sie herzlich ein!
“Mit der Faust in die Welt schlagen"
Film & Gespräch
13. Juli 2026 | 18.00 - 20.30 Uhr | Rangsdorf
Veranstaltungsort
Kulturscheune Rangsdorf
Seebadallee 53
15834 Rangsdorf
PROGRAMM
18.00 Uhr
Begrüßung
Urban Überschär – Leiter des Landesbüros Brandenburg der Friedrich-EbertStiftung
18.05 Uhr
Filmvorführung
19.55 Uhr
Publikumsgespräch mit
Christian Nähte – Schauspieler, Protagonist im Film (Vater)
Mirko Sänger – Vorsitzender der Gemeindevertretung Rangsdorf
Ines Seiler MdL – direkt gewählte Landtagsabgeordnete für Rangsdorf,Blankenfelde-Mahlow, Zossen und Baruth
Moderation: Cosima Schmitt - Freie Journalistin und Autorin
20.30 Uhr
Ende der Veranstaltung und Ausklang
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