Podiumsdiskussion und Preisverleihung
FES-Menschenrechtspreis 2022
Die Friedrich-Ebert-Stiftung verleiht den diesjährigen Menschenrechtspreis an Rifaat Makkawi und die Organisation PLACE aus dem Sudan
29. November 2022 – 17:00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin, Haus 2
Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises der Friedrich-Ebert-Stiftung 2022 an den Anwalt und Aktivisten Rifaat Makkawi aus dem Sudan ehrt die Stiftung sein beharrliches Engagement für marginalisierte Opfer von Gewalt und Vertreibung im Sudan und die engagierte Arbeit des von Makkawi mitbegründeten gemeinnützigen Rechtsberatungszentrums PLACE (People’s Legal Aid Center), das unter anderem Opfer von staatlichen Übergriffen unterstützt, sowie der von ihm mitbegründeten INSAF-Kampagne für Übergangsgerechtigkeit (Transitional Justice). Makkawi und seine Mitstreiter_innen sind unerschrockene Verfechter für Gerechtigkeit in einem Land, in dem Jahrzehnte von Machtmissbrauch und Konflikten dichte Lagen von Traumata und Ausgrenzungserfahrungen geschaffen haben. Sie setzen ihre Arbeit auch unter der militär-dominierten Regierung fort, die seit einem Putsch im Oktober 2021 an der Macht ist.
Es sind zivilgesellschaftliche Akteure wie diese, die in diesem Kontext weiter kämpfen für die von weiten Teilen der Bevölkerung gewünschte demokratische Transformation von Regierung und Gesellschaft, für soziale und politische Gleichstellung, die Durchsetzung von Menschenrechten und innergesellschaftliche Versöhnungsprozesse.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie sehr herzlich zu der Preisverleihung und Podiumsdiskussion zum Thema „Quo vadis Sudan? Der mühsame Weg zu einer Demokratie!“ ein.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Elisabeth Braune
Leiterin Referat Naher/Mittlerer Osten und Nordafrika